Dieser Markt ist definitiv zu schnell unterwegs

Die Wall Street hat in den letzten 12 Monaten zweifellos heftig zugelegt:

Der Dow Jones kletterte seit Mitte August 2017 um +9% (in USD gerechnet). Seit Jahresbeginn sind es bereits +19%.

Und wenn wir vom Tief vor der US-Präsidentschaftswahl (Anfang November 2016) aus rechnen, erzielte der US-Leitindex sogar eine Performance von fast +32%.

Sie haben es gewiss schon bemerkt: In den letzten Wochen war mir das Tempo der Aktienmärkte ein wenig ZU dynamisch.

Meine mehr als 37 jährige Börsen-Erfahrung ruft mir zu: zu schnell, zu hoch!

Doch der Chart den ich Ihnen gleich präsentieren werde, wird Ihnen regelrecht den Atem rauben, glauben Sie mir!

Anders denken als die Marktmehrheit

Wenn Sie meine Beiträge schon länger als 1 Jahr lesen, wissen Sie:

Ich war einer der wenigen Analysten, die sich im Herbst des vergangenen Jahres gegen die mehrheitlich extrem pessimistische Markteinschätzung stellten.

Am 20. Oktober 2016, also 15 Tage VOR dem Herbst-Tief, schrieb ich Ihnen an dieser Stelle:

„Wir stehen mithin NICHT vor einem Crash, sondern vielmehr kurz vor einer denkwürdigen, weil für viele überraschenden, Aufwärts-Bewegung an den Aktienmärkten!“

Ich denke, die eingangs genannten Performance-Daten des Dow Jones dokumentieren, wie richtig ich mit meiner Prognose lag.

Doch nun, da die Börsenwelt immer euphorischer wird, werde ich im gleichen Ausmaß zurückhaltender.

Aktienmärkte: Kein Crash, aber deutliche Korrektur notwendig

Lassen Sie mich das bitte klarstellen: Ich erwarte derzeit keinen Crash an den Aktienmärkten!

Aber: Bevor es weiter aufwärts geht, müssen die Kurse eine Atempause in Gestalt einer umfangreicheren Korrektur einlegen.

2 Gegenbewegungen in Höhe von 200 bzw. 230 Punkten bei einem Anstieg von fast 1.900 Punkten seit Anfang September sind schlichtweg „zu schnell zu hoch“!

Ich will hier nicht den „Advocatus Diaboli“ (lateinisch für Anwalt des Teufels) spielen:

Doch wenn es in dem seit August dieses Jahres vorgelegten Tempo weiter aufwärts geht, dann wird es eine böse Überraschung geben.

Was ist Bitcoin?

Eine böse Überraschung werden wohl schon bald die in der Krypto-Währung „Bitcoin“ investierten Anleger erleben.

Falls Sie die Entwicklung dieser Kunstwährung bisher nur am Rande verfolgt haben:

Bitcoin (was übersetzt so viel heißt wie „digitale Münze“) ist eine digitale Währung, die laut der Quelle Wikipedia…

„…im Kern aus einem Zahlungs-System und einer Geldeinheit besteht, welche dezentral in einem Rechnernetz mit Hilfe eigener Software verwaltet bzw. geschöpft wird.

Das System basiert auf einer von den Teilnehmern gemeinsam verwalteten dezentralen Datenbank, in welcher alle Transaktionen in einer Blockchain aufgezeichnet werden.

Die einzige Bedingung für die Teilnahme ist ein Bitcoin-Client oder die Nutzung eines diese Funktionalität bereitstellenden Online-Dienstleisters.

Dadurch unterliegt das Bitcoin-System keinen geographischen Beschränkungen – außer der Verfügbarkeit einer Internet-Verbindung – und kann länderübergreifend eingesetzt werden.“

Bitcoin: Diese Blase wird bald platzen

Wenn für einen Markt derzeit die Börsenweisheit „Haussen sterben in Euphorie“  zutrifft, dann definitiv für den Bitcoin:

bitcoin_09-11-2017

Bitcoin: Der nächste Crash ist nur eine Frage der Zeit.

Man kann bei diesem Kursverlauf schnell das Gefühl für die Dimensionen verlieren.

Daher habe ich die beiden letzten Kurs-Etappen seit August 2015 einmal mit den vertikalen blauen Balken gekennzeichnet und mit den prozentualen Wertsteigerungen versehen.

Im 1. Abschnitt von August 2015 bis Ende März dieses Jahres kletterte die Kunstwährung um 360%. In den zurückliegenden gut 7 Monaten explodierte der Bitcoin um weitere +632%.

Das entspricht einem Anstieg von 3.267% innerhalb von 2 Jahren und 2 Monaten!

Und um es noch deutlicher auszudrücken: Aus 1.000 investierten Bitcoins wurden in diesem Zeitraum 3.267.000 Bitcoins!

Ich gebe allen frischgebackenen Bitcoin-Millionären eine Empfehlung:

Wenn Sie Bitcoin-Millionär bleiben möchten, dann sollten Sie schleunigst ihre „Schäfchen ins Trockene“ bringen!

Denn diese Bitcoin-Blase wird bald ebenso platzen, wie die in den Jahren 2013 und 2013 / 2014 (blaue Rechtecke):

Damals verlor die Kunstwährung in kurzer Zeit -70% und 73% ihres Wertes!


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9. November 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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