Check Point Software: Dieser Wachstumswert gehört auf Ihre Watchlist

Trotz starker Zahlen ist die Check-Point-Aktie zuletzt unter Druck geraten. Der Rücksetzer könnte sich als Einstiegs-Chance erweisen. (Foto: Matej Kastelic / Shutterstock.com)

Die Berichts-Saison für das zurückliegende 3. Quartal verläuft bislang ausgesprochen positiv:

Von den im amerikanischen S&P 500 gelisteten Konzernen, die bisher ihre Zahlen vorlegten, konnten gut 3/4 die Erwartungen übertreffen – eine starke Quote.

Auf der anderen Seite werden die Erwartungen der Anleger immer höher; finden sie ein „Haar in der Suppe“, fallen die Abschläge oft heftig aus.

Häufig kann ich die Reaktion auf die vorgelegten Zahlen aber gar nicht nachvollziehen, so auch bei Check Point Software.

Der Sicherheits-Spezialist legte in der vergangenen Woche starke Ergebnisse vor. Dennoch geriet der Aktienkurs mächtig unter Druck.

Hier eröffnet sich eine gute Einstiegs-Gelegenheit.

Check Point Software: Führender Anbieter von IT-Sicherheits-Lösungen

Anfang Oktober hatte ich Ihnen das Unternehmen an dieser Stelle bereits vorgestellt.

In der Folge kletterte der Aktienkurs bis auf ein neues Allzeithoch bei über 119 Dollar. In der vergangenen Woche rutschte die Check-Point-Aktie jedoch um 10% ab.

Falls Sie Check Point nicht kennen, möchte ich Ihnen die Firma nochmals kurz vorstellen:

Der israelische Konzern, der an der US-Technologie-Börse Nasdaq gelistet ist, nimmt eine führende Position bei IT-Sicherheits-Lösungen ein. Das Stammgeschäft ist Firewall-Technologie.

Ein weiteres Segment, in dem sich Check Point positioniert hat, ist die Cloud, die Datenwolke. Für kleine und mittlere Betriebe ist Cloud-Computing sicherer und günstiger.

Doch gerade während der Synchronisation sind Daten angreifbar. Für die Übermittlung von Daten in die Cloud bietet das Unternehmen jetzt eine Sicherheits-Plattform an.

Aktienkurs gerät trotz starker Zahlen unter Druck

In der vergangenen Woche legte Check Point seine Ergebnisse für das 3. Quartal vor: Der Umsatz stieg um 6% auf 455 Mio. Dollar – stärker als erwartet.

So schätze ich die Lage an der Wall Street ein„Die US-Börsen ließen sich gestern nicht lumpen und legten ebenfalls gut zu: Ist die Korrektur-Phase schon beendet? – Hier eine Analyse dazu: › mehr lesen

Der Gewinn verbesserte sich um 15% auf 1,30 Dollar je Aktie und lag damit ebenfalls über den Erwartungen der Analysten, die ein Ergebnis von 1,24 Dollar je Aktie prognostiziert hatten.

Obwohl es an diesem Zahlenwerk aus meiner Sicht nichts auszusetzen gibt, hatten die Anleger offenbar noch mehr erwartet.

Der Aktienkurs jedenfalls rutschte am Tag nach der Zahlenvorlage um 12% ab.

In der Folge konnte sich der Kurs zwar stabilisieren, beendete die vergangene Handelswoche jedoch mit einem Abschlag von 10%.

Achten Sie auf die 200-Tage-Linie

Die Erfahrung zeigt, dass solche Rückschläge meist noch ein wenig „nachwirken“. Dennoch sollte es sich lohnen, den Wert im Auge zu behalten.

Positiv ist die Tatsache, dass das Zwischentief vom Juli bei gut 104 Dollar bislang verteidigt werden konnte.

Kann sich die Notierung in dieser Region stabilisieren, sehe ich gute Chancen, dass der langfristige Aufwärts-Trend bald wieder aufgenommen werden kann.

check point

Wenn Sie über einen Einstieg nachdenken, sollten Sie die 200-Tage-Linie, die den langfristigen Trend anzeigt, im Auge behalten.

Der Gleitende Durchschnitt, der aktuell bei rund 108 Dollar verläuft, wurde bei dem jüngsten Kursrückgang unterschritten.

Gelingt es diesen zurückzuerobern, steigen die Chancen für eine Fortsetzung des langfristigen Aufwärts-Trends erheblich.


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Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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