Dieses Produkt nutzen auch Sie – wetten?

Je kälter es draußen wird, desto wichtiger wird die richtige Hautpflege.

Millionen Deutsche bauen seit Jahren auf ein Produkt, das zwar nicht den Flair ausgefallener Kosmetik versprüht, dafür aber als bewährt und solide gilt: Nivea.

Die Crème in den blauen Dosen eignet sich für vielerlei Lebenslagen und dürfte in fast jedem deutschen Haushalt zu finden sein. Oder haben Sie die Creme etwa noch nie benutzt?

Beiersdorf – Mehr als nur Nivea

Doch das zugehörige Unternehmen hat weitaus mehr zu bieten: Auch für Anleger ist die Aktie nicht uninteressant.

Wie es aber genau um den Konzern bestellt ist, kann nur eine ausführliche Analyse zeigen.

Der Beiersdorf-Konzern besteht aus der Kernsparte Consumer mit den Marken

  • Nivea,
  • 8×4,
  • Eucerin,
  • Labello,
  • La Prairie,
  • Florena
  • und Hansaplast

sowie der Sparte tesa (Klebstoff-Technik).

Gutes Ergebnis, starke Strategie

Nivea ist die bedeutendste und gleichzeitig auch älteste Körperpflegemarke der Welt.

Unter der Marke tesa werden Klebe-Anwendungen für industrielle Kunden und Endverbraucher entwickelt und vermarktet.

Beiersdorf ist mit rund 150 Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt präsent und hat ein sehr solides Geschäftsjahr hinter sich gebracht.

Trotz aller Unsicherheiten an den Märkten konnte der Konzern sein profitables Wachstum konsequent fortführen:

Der Umsatz stieg um 6,4% auf 6,7 Mrd. €. Dabei ist es Beiersdorf gelungen, sein Ergebnis deutlich zu verbessern. Der Gewinn legte um fast 1/4 auf 660 Mio. € zu.

Basis des unternehmerischen Erfolgs ist und bleibt die „Blue Agenda“:

Die Unternehmens-Strategie umfasst die Stärkung der eigenen Marken, die Steigerung der Innovations-Fähigkeit und die erhöhte Präsenz in den Wachstumsmärkten.

Gleichzeitig hat Beiersdorf seine Kosten-Struktur voll im Griff: Durch verschiedene Effizienz-Programme konnten die Prozesse innerhalb der Organisations-Struktur deutlich verbessert werden.

Mit der Marken-Reihe Nivea ist es dem Konzern gelungen, die Wachstums-Strategie in den Schwellenländern deutlich zu beschleunigen.

Die starke Marke steht dort für deutsche Qualität und ausgezeichnete Produkte. Durch gezieltes Marketing wird dieses Image noch verstärkt.

Aktie nicht das „Gelbe vom Ei“

Auch in den etablierten Industriestaaten generiert Beiersdorf die meisten Umsätze mit der Sortenmarke Nivea. Hier kommt es neben dem guten Markenimage aber v. a. auf die Innovationskraft an.

Die erfolgreichsten Produkte im letzten Jahr waren die Nivea Body In-Shower und das Nivea Deo Invisible for Black & White.

Für beide Produkte wurden erhebliche Marketing-Budgets bereitgestellt, um den Ausbau der Marktanteile weiter zu forcieren.

Beiersdorf ist fair bewertet. Wir erwarten deshalb eine durchschnittliche Kursentwicklung.

Die Aktie ist auch wegen der dürftigen Dividende von 0,9% nicht so wirklich interessant. Bleiben Sie besser bei den bewährten Produkten aus dem Hause Beiersdorf!

27. Dezember 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Volker Gelfarth. Über 344.000 Leser können nicht irren.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt