Dividenden-Champions bleiben erstklassiger Zins-Ersatz

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Erfahren Sie an dieser Stelle, auf welche Weise und warum Sie mit Dividenden-Champions Dividenden-Renditen von bis zu 169% erreichen können. (Foto: Monster Ztudio / shutterstock.com)

Der deutsche Leitindex DAX konnte heute erneut leicht zulegen, doch am Ende reichte die Kraft der Bullen nicht, um die runde 12.000-Punkte-Marke zu überspringen.

Angst vor Zins-Erhöhungen berechtigt?

Die Angst vor Zins-Erhöhungen in den USA bremst zur Zeit den Aufwärtstrend. Ich halte die Zins-Ängste jedoch für übertrieben.

In den USA gibt es nur kleine Zinsschritte und in Europa ist eine Zinswende noch nicht in Sicht. Diese Ausgangslage eröffnet Ihnen am Aktienmarkt attraktive Chancen.

Die Zinsen befinden sich in Europa auf einem historisch niedrigen Niveau und zuletzt stieg auch noch die Inflationsrate in Deutschland auf 2,2%.

Das bedeutet: Sie bekommen nicht nur keine Zinsen, sondern verlieren durch die anziehende Inflation auch noch Kaufkraft.

Was also tun? – Meine Antwort: Ersetzen Sie die mageren Zins-Titel durch ausschüttungsstarke Aktien!

Es gibt eine Reihe von Unternehmen, die seit Jahren und teilweise sogar seit Jahrzehnten stetig ihre Dividenden-Ausschüttungen erhöhen.

Da Ihr einmal gezahlter Einstiegskurs konstant bleibt, die Dividende jedoch Jahr für Jahr steigt, klettert auch Ihre Dividenden-Rendite jedes Jahr weiter nach oben.

In den ersten Jahren sind die Rendite-Sprünge noch klein, doch mit der Zeit erhalten Sie echte „Rendite-Monster“.

Dividenden-Aktien mit Nachhol-Potenzial

Wenn Sie sich jetzt dazu entschließen, in solche Aktien zu investieren, erwischen Sie einen sehr günstigen Zeitpunkt.

Denn Dividenden-Titel zählten in den vergangenen 12 Monaten nicht gerade zu den Überfliegern an der Börse. Es gab sogar einige Rückschläge.

Ein Grund: die Angst vor einer möglichen Zinswende (steigen die Anleihen-Zinsen deutlich, verlieren Dividenden-Titel an Attraktivität).

In den USA gab es bereits kleine Zins-Erhöhungen, doch im Euro-Raum erwarte ich keine große Zinswende. Denn: Viele EZB-Vertreter wollen das Zinsniveau niedrig halten.

Die Motive sind ganz unterschiedlich:

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Bell: Diese Aktie ist ein GenussEs sind oft die kleinen, eher unbekannten Unternehmen, die uns besonders viel Spaß machen – Kostprobe gefällig? Dann lesen Sie weiter! › mehr lesen

Einige Vertreter haben Angst, dass steigende Zins-Renditen die Schuldenberge der Staaten zum Einsturz bringen.

Andere EZB-Vertreter wollen vor den wichtigen Wahlen in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland keine Unruhe am Zinsmarkt.

Und eine 3. Gruppe würde am liebsten den komplizierten und zähen BrExit-Prozess mit einer Niedrig-Zins-Politik abfedern.

Steigt die Inflationsrate nachhaltig über die 2%-Marke, muss die EZB irgendwann handeln und die Zinsen erhöhen. Das dürften aber maximal kleine Alibi-Schritte werden (Leitzins bleibt unter 1%).

Die Anleger mit großen Vermögen setzen daher nicht auf die Zinswende, sondern wollen laut neuester Umfrage in renditestarke Aktien umschichten. Diesem Trend sollten auch Sie folgen.

Musterbeispiel Nestlé

Die Dividenden füllen automatisch Ihr Konto. Sie brauchen dafür nichts zu tun.

Hier eine historische Musterrechnung, die Ihnen verdeutlicht, welche Traum-Renditen Ihnen die Dividenden auf sehr lange Sicht bescheren können:

Ein Nestlé-Aktionär, der seine Aktien im Jahr 1959 erworben hat, kann sich im Jahr 2017 über eine Dividenden-Rendite von 169% freuen.

Das bedeutet, dass sein Gewinn, den er durch eine einzige Dividenden-Zahlung im Jahr 2017 erzielt, bei mehr als dem 1,5-fachen des ursprünglich je Aktie bezahlten Preises liegt.

Wie das geht? – Er hat im Jahr 1959 eine Nestlé-Aktie für 1,36 Schweizer Franken (CHF) gekauft und erhält in diesem Jahr exakt 2,30 CHF Dividende je Aktie.

Das Erfolgsgeheimnis ist, dass Nestlé seit 1959 regelmäßig die Dividenden erhöht hat. Davon profitieren aber nicht nur Alt-Aktionäre, sondern auch solche, die wesentlich später gekauft haben:

Nestlé-Aktionäre, die vor 20 Jahren Aktien zum Preis von je 16,28 CHF erworben haben und im April dieses Jahres 2,30 CHF je Aktie ausgeschüttet bekommen, können sich über 14,1% Dividenden-Rendite freuen.

Und selbst diejenigen, die erst vor 10 Jahren zu einem Kurs von 48,45 CHF eingestiegen sind, erreichen im Frühjahr 2017 eine attraktive Dividenden-Rendite von 4,74%.


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Rolf Morrien
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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