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DM statt Euro: Rückkehr zur D-Mark gefordert

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DM statt Euro: So die pointierte Zusammenfassung der Forderung des Euro-Kritikers Wilhelm Hankel. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Wilhelm Hankel, der Euro-Kritiker plädiert für eine Rückkehr zur D-Mark und somit aus dem europäischen Währungsverbund auszusteigen: DM statt Euro.

Heute schrieb er in einem Gastbeitrag für Euro am Sonntag: “Die Rückkehr zur D-Mark ist die ultima ratio. Ich glaube, dass es zur ultima ratio kommen wird”.

Der Staatsrechtler und Währungsexperte ist der Meinung, dass die stabilen Euroländer mit der Belastung der Währungsunion, die mittlerweile zu einer Haftungsunion mutiert ist, weder politisch noch ökonomisch verkraften können.

Somit sieht er die Auflösung der Währungsunion langfristig als unverzichtbar.

DM statt Euro: Eingrenzung der EU

Die einzige Alternative zur Rückkehr der D-Mark bzw. den Fortbestand des Euro sieht Hankel darin, die Union auf die wenigen stabilen Länder wie Deutschland, Niederlande, Finnland und Österreich zu beschränken.

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Weiterhin betont Hankel, dass die Wiedereinführung der D-Mark viele Vorteile mit sich bringt, wie sinkende Inflationsgefahr und damit sinkende Zinsen sowie Entlastung der Steuerzahler.

Zusammen mit seinen Kollegen Wilhelm Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider und Joachim Starbatty hatte Hankel bereits 1998 gegen die Einführung des Euro geklagt.

Derzeit bereitet der Wirtschaftsprofessor eine Verfassungsklage gegen die Griechenland-Hilfen vor.

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Michael Mross
Von: Michael Mross.