E-Mobilität: Das sind die führenden Hersteller

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Einige Autobauer haben bereits nennenswerte Stückzahlen an E-Autos verkauft. Erfahren Sie jetzt, welche das neben Tesla waren. (Foto: AR Pictures / shutterstock.com)

Mit dem heutigen Beitrag möchte ich die dreiteilige Schlussgong-Serie zum Thema Elektromobilität vorerst abschließen. Dabei werde ich Ihnen die führenden Hersteller von E-Autos näher vorstellen.

Der Elektroauto-Markt ist heiß umkämpft. Neben den vielen bekannten, etablierten Automobilkonzernen wie z.B. VW, Renault, Smart, BMW und KIA tummeln sich hier auch einige Newcomer, die nur E-Autos herstellen.

Bekanntester Newcomer ist das US-Unternehmen Tesla, dessen hochpreisige E-Autos im Vergleich zu den Modellen der anderen Anbieter eine zum Teil wesentlich größere Reichweite pro Batterieladung aufweisen.

Zu den Newcomern gehört aber auch die in Aachen ansässige e.GO Mobile AG, die unter der Marke e.Go Life E-Autos, unter der Bezeichnung StreetScooter, einen Kleintransporter und mit e.GO Mover einen Elektrostadtbus produziert bzw. in diesem Jahr in Serie bringen will.

Absatzzahlen weltweit

Das weltweit meistverkaufte E-Auto ist laut einer Auswertung des Beratungsunternehmens Inovev das Model 3 von Tesla. Es wurde in den ersten acht Monaten des vergangenen Jahres weltweit knapp 60.000 Mal verkauft.

Auf den folgenden Plätzen liegen der Nissan Leaf und die E-Reihe des chinesischen Herstellers BAIC. Bestverkauftes deutsches Elektroauto ist der BMW i3, der weltweit 20.000 Neuzulassungen erzielen konnte. Das meistverkaufte Elektroauto in Europa ist der Renault Zoe.

Absatzzahlen in Deutschland

Zu Beginn des Jahres fuhren 83.175 reine Elektroautos auf deutschen Straßen. Im gesamten Kalenderjahr 2018 wurden in Deutschland 36.062 neue Elektro-Pkw zugelassen, was einem Marktanteil von nur 1,05% am gesamten deutschen Neuwagenmarkt entspricht.

E-Auto-Ranking nach Automobilunternehmen

Im Dezember 2018 übernahm Volkswagen die Führung als Deutschlands meistverkaufte Elektroautomobilmarke mit insgesamt 6.799 E-Autos, knapp gefolgt von Smart mit 6.756 Einheiten. Renault erreichte mit 6.360 E-Autos Platz drei,  BMW (3.792) wurde Vierter, gefolgt von Kia (3.336) und Nissan (2.530). Auf den folgenden Plätzen folgen Hyundai (2.077) und Tesla (1.905).

Aktuelle Geschäftszahlen deutscher Autobauer

Auch wenn die drei im DAX gelisteten deutschen Autobauer sich in Sachen Elektromobilität noch im Umbruch befinden und unter der Dieselkrise zu leiden hatten, waren die jüngst veröffentlichten Geschäftszahlen für 2018 alles andere als eine Katastrophe.

VW konnte 2018 seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,7% auf 235,85 Mrd. Euro steigern. Das Ergebnis vor Steuern stieg sogar um 14,4% auf 15,64 Mrd. Euro. Auch Daimler steigerte im vergangen Jahr seinen Umsatz um 2% auf 167,36 Mrd. Euro. Der Gewinn vor Steuern sank jedoch um 22% auf 11,13 Mrd. Euro.

BMW musste in 2018 leichte Einbußen beim Umsatz hinnehmen: Dieser sank um 0,8% auf 97,5 Mrd. Euro. Der Gewinn vor Steuern lag bei 9,815 Mrd. Euro, sank also im Vergleich zum Vorjahr um gut 8%.

Diese Zahlen zeigen: Trotz der Probleme sind die deutschen Autobauer noch extrem profitabel und können mit den Gewinnen aus dem alten Kerngeschäft den Umbau finanzieren. Andere Anbieter müssen sich dagegen regelmäßig am Kapitalmarkt Geld beschaffen und dabei die Schulden erhöhen oder aber die Anzahl der Aktien. Kommt es zu einer Krise, ist aber oft der Kapitalmarkt verstopft.

Ich werde Sie hier im Schlussgong weiterhin über den Wandel in der Automobilbranche auf dem Laufenden halten und über die Chancen, die sich dadurch für Sie als Anleger ergeben. Aktuell sehe ich in der Automobilbranche (inkl. der Zulieferer) bereits einige interessante Einstiegsmöglichkeiten.

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Rolf Morrien
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands und teilt seine Expertise bereits seit rund 20 Jahren als Chefredakteur von „Morriens Depot-Brief“ (für den erfolgreichen Börsenstart), dem „Depot-Optimierer“ (Vermögensaufbau mit Value-Ansatz) und von „Rolf Morriens Power Depot“ (dynamisches Trading-Depot) sowohl mit Börseneinsteigern als auch mit ambitionierten Privatanlegern.

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