Goldpreis unter Druck: Das müssen Sie jetzt wissen

Was ist nur bei den Edelmetallen los in diesen Tagen? Während in China die Finanzmärkte eine komplette Woche geschlossen sind, rauscht der Goldpreis in den Keller.

Solche Attacken auf den Goldpreis  hat es in der Vergangenheit schon häufiger gegeben. Aber die aktuellen Auswirkungen sind schon extrem groß.

Immerhin rauschte der Goldpreis heute im frühen Handel sogar kurzzeitig unter die Marke von 1.250 Dollar – das ist schon eine entscheidende Marke.

Aktuell verläuft die 200-Tage-Linie beim Gold im Bereich um1.258 Dollar pro Unze. Sollte diese Marke tatsächlich nachhaltig gebrochen werden, ergibt sich beim Gold ganz klar weiteres Abwärtspotenzial.

Wichtig für Sie: Fundamentale Lage beim Gold ist weiterhin unverändert gut

Allerdings sieht es jetzt so aus, als ob sich der Goldpreis wieder etwas erholen sollte.

Dazu gibt es auch gut Gründe. Denn eines muss Ihnen klar sein: Fundamental hat sich die Lage beim Gold in den vergangenen 7 Tagen nicht verändert.

Zwar kamen verschiedene Gerüchte auf, die den Goldpreis unter Druck gesetzt haben. Doch schaut man näher auf diese Gerüchte, bleibt da nicht mehr viel übrig außer heißer Luft.

Ob EZB oder Japan – im Kern ging es bei den Gerüchten darum, dass wohl die massiven Stützungs-Maßnahmen der Notenbanken schon bald zurückgefahren werden könnten.

Ganz ehrlich: Diese Gerüchte haben meiner Meinung nach noch nicht einmal einen wahren Kern.

In der weiterhin angespannten Marktlage werden die Notenbanken weiterhin die Märkte mit frischer Liquidität stützen. Es bleibt ihnen gar nichts anderes übrig.

Als Goldanleger muss ihnen daher klar sein: An der fundamentalen Lage beim Gold hat sich in den zurückliegenden Tagen nichts verändert – aber der Preis ist deutlich zurückgekommen.

Fazit für Sie

Damit ergeben sich jetzt attraktive Chancen.

Das sieht auch mein Kollege Oliver Groß so. Er ist Chefredakteur des GeVestor-Börsendienstes „Der Rohstoff-Anleger“ und sagte mir noch am Telefon:

„Ich hätte nicht gedacht, dass vor allem die Minenwerte noch einmal so stark zurückkommen.“

Tatsächlich sind viele große Produzenten in wenigen Tagen um mehr als 10% abgestürzt. Seit den Jahreshochs vieler Unternehmen im August haben sich einige Produzenten sogar im Wert halbiert.

Das bietet tatsächlich viele Chancen.

10. Oktober 2016

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Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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