Ein W der Glückseligkeit

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Gute Chancen, der DAX muss sie nur verwandeln! Auf was Sie jetzt achten müssen, das verrrät Ihnen Michael Sturm! (Foto: imagentle / shutterstock.com)

Die vergangene Handelswoche ist leicht erklärt.

Der DAX-Index hat sich mustergültig verhalten und die charttechnischen Vorgaben befolgt.

Das sehen Sie am besten beim direkten Blick in den kurzfristigen 1-Monatschart vom DAX-Index:

DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

W-Bodenformation gelungen, jetzt seitwärts neuen Schwung holen!

Im kurzfristigen 1-Monats-Chartbild vom DAX-Index erkennen Sie eine schön ausgebildete W-Bodenformation an der Kernunterstützung bei etwa 11.900 Punkten (grüne W-Linie).

Nach Überwindung des Zwischenhochs und anschließendem Sprung über den Widerstand bei 12.125 Punkten (blaue Linie) ist die W-Bodenformation signifikant bestätigt worden. Damit eröffnete sich Anschlusspotenzial und führte den Index genau in die von mir in der vergangenen Woche eingezeichnete Zielzone (schraffierter Bereich) zwischen 12.350 und 12.450 Punkten.

Es ist auch nicht verwunderlich, dass hier zunächst einmal eine Pause eingelegt wird. Weiter nach oben geht es erst, wenn die 12.450 Punkte überwunden werden.

Nach unten zwei gute Stabilisierungschancen!

Sollte die 12.350 in der Zielzone nach unten verlassen werden, würde der DAX-Index noch keinesfalls in einen negativen Trend verfallen.  Selbst ein Abgleiten auf die 12.125 würde die übergelagerte positive Chartformation noch nicht eintrüben.

Auch ein Bruch der 12.125 nach unten würde zunächst nur zu einem erneuten Test der Kernunterstützung bei 11.900 Punkten führen (untere grüne Linie). Damit hätte der DAX-Index immer noch die Chance, einen großen W-Boden auszubilden.

Sie sehen also, der DAX hat es nun in der Hand, die positive Steilvorlage durch die geglückte W-Bodenformation weiter auszunutzen und eine positive Jahresendbewegung einzuleiten!

Wann er dabei den mittelfristigen Abwärtstrend endlich knackt und sich damit größeres Aufwärtspotenzial freischaufelt, sehen Sie im mittelfristigen Chartbild vom DAX-Index:

DAX-Chart 1 Jahr (8-Stunden-Balken)

Gute Chance, den mittelfristigen Abwärtstrend endlich anzugreifen!

Sie erkennen im mittelfristigen 1-Jahres-Chartbild, dass der DAX-Index den Test der unteren Begrenzung (roter Abwärtstrendkanal) bereits 3 Mal erfolgreich absolviert hat. Das ist ein gutes Zeichen!

Die horizontale Kernunterstützung bei 11.900 Punkten (grüne Horizontale) und die Trendbegrenzung des Abwärtstrendkanals waren als Doppelunterstützung und Dreifachunterstützung stabil genug, um dem Index einen Schub nach oben zu versetzen.

Dax30 – Erstes Ziel erreicht!

Dax30 – Erstes Ziel erreicht!Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Video-Newsletters „John Gossens Daily Dax.“ Täglich analysiere ich für Sie den Dax Index und einen Dax30 Einzeltitel. Dax auf Erholungskurs Die technische Erholung… › mehr lesen

Jetzt kommt es darauf an, den Abwärtstrendkanal an der Oberseite anzugreifen. Dazu müsste der Index zunächst die in der Kurzfristanalyse angesprochene 12.450er Marke nach oben überwinden (obere blaue unterbrochene Linie). Wenn man genau hinschaut, kann man noch eine kleine zusätzliche Widerstandsfunktion erkennen. Sie resultiert aus dem steileren Abwärtstrend (dünner roter Trendkanal) innerhalb des mittelfristigen Trendkanals. Ich habe Ihnen die Doppelfunktion mit einem schwarzen Kreis markiert. Nach Überwindung dieses Niveaus sollte der DAX-Index schnurstracks an die obere Begrenzung des mittelfristigen Abwärtstrends heranlaufen.

Beachten Sie also: Sollten keine externen Störfeuer kommen, dann erwarte ich ein Überspringen des Abwärtstrendkanals in den kommenden Wochen.

Nach unten gilt die 11.900 als absolute Kernmarke! Achten Sie darauf!

Welche Kursziele an der Oberseite ergeben würden, sehen Sie im längerfristigen 10-Jahreschart vom DAX-Index:

 

DAX-Chart 10 Jahre (Wochenbalken)

11.900 bleibt unten sehr wichtig! Nach oben Allzeithoch und mehr möglich!

Zunächst die unveränderte Grundsituation: Der DAX-Index hat die markante und wichtige Kernunterstützung bei etwa 11.900 Punkten (rechte grüne Linie) abermals getestet. Sie erkennen hier wie auch schon im kurzfristigen und mittelfristigen Chartbild vom DAX-Index die Wichtigkeit dieser Chartmarke!

Bei genauem Hinsehen gesellt sich zu dem Doppelcharakter sogar noch ein dritter unterstützender Faktor hinzu. Ich habe Ihnen eine Mittelparallele des langfristigen Aufwärtstrendkanals eingezeichnet (mittelblaue Trendlinie). Es ist in der Historie der Chartverläufe von Aktien und Indizes oftmals so, dass in breiten Trendkanälen die Parallelen der beiden Trendbegrenzungen durchaus einen Unterstützungs- und Widerstandscharakter haben. Demnach stellt die 11.900 einen ganz wichtigen Tripelpunkt dar!

Das ist positiv, denn solch eine Unterstützung wird nicht mal eben so durchbrochen. Aber, wird sie gebrochen, dann sollten Sie sich auf einen dynamischen Kursrutsch einstellen! Achten Sie also weiterhin auf diese so wichtige Marke an der Unterseite. 11.900 ist nicht in Stein gemeißelt, es darf auch mal tagesgültig 11.800 sein. Wichtig ist, dass diese Marke nicht auf Wochenschlussbasis deutlich unterschritten wird.

Die Jahresendrally mit Allzeithoch und mehr ist möglich

Aufgrund der zuletzt sehr erfreulichen Entwicklung im kurzfristigen und mittelfristigen Chartbild kann von diesem Niveau aus ist eine Rally nach oben starten! Als Ziel steht dann eindeutig die obere Begrenzung des längerfristigen Aufwärtstrends auf dem Plan! Das bedeutet für Sie, Allzeithoch und noch ein gutes Stück weiter.

Bis Ende des Jahres sind etwa 13.750 Punkte und bis Mitte nächsten Jahres sind durchaus 14.750 Punkte drin, vorausgesetzt, es gibt keine Störfeuer von China/USA mehr und von den Zwischenwahlen in den USA.

FAZIT:

Ich favorisiere weiterhin die Hausseseite, denn die Zinsen sind tief und der Handelsstreit weitgehend in den Kursen eingepreist. Eine Einigung im USA-China-Handelsstreit könnte sogar der Startschuss zu einer Jahresendrally sein.

Ich empfehle Ihnen weiterhin, sich erst richtungsgebunden zu orientieren, wenn klar ist, wohin die Reise geht!

Sie verpassen nichts, denn es gibt genug Potenzial nach oben. Lieber später einsteigen, aber richtig, als zu früh und auf dem falschen Fuß erwischt zu werden!

Und achten Sie bitte auf die angesprochene 11.900 an der Unterseite!


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Michael Sturm
Von: Michael Sturm. Über den Autor

Tauchen Sie ein in die neue Dimension des Handelns an der Börse. Mit seinen Börsendiensten 30-Prozent-Trader und 5-Minuten-Trader arbeiten mehr als 2 Jahrzehnte Erfahrung und geballte Leidenschaft für die Finanzmärkte für Ihr Depot. Seine ebenso ungewöhnlichen wie erfolgreichen Trading-Strategien sind dabei stets geprägt von Michael Sturms Motto: Gewinnen mit Verstand und ruhiger Hand!