Ein weiteres realistisches EU-Untergangsszenario

Die Falschmünzerei der EZB- und EU-Politik wird im Chaos enden. Hier verraten wir Ihnen, wie und weshalb. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Die Szenarien eines Euro-Crashs und der Untergang der EU sind realistischer als jemals zuvor.

Nicht zuletzt durch die desaströse Geldpolitik der EZB und der Asyl-Politik, die Europa spaltet wie nie zuvor.

Was Sie bisher über ein mögliches Szenario und die Gründe für einen Euro-Crash und EU-Untergang wissen

  1. Die Wirtschaft in den Krisenstaaten Südeuropas kommt nicht in Schwung.
  2. Wachstum und Konjunktur liegen weiter am Boden.
  3. Sparzwänge erreichen genau das Gegenteil und führen in den EU-Krisenländern zu erheblichem Wohlstandsverlust und sozialen Unruhen.
  4. Der Weg in die Inflation ist vorgezeichnet: Die EZB hat die Zentralbank-Geldmenge immens vermehrt und damit faktisch eine Kreditschöpfung aus dem Nichts geschaffen.
  5. Durch den Aufkauf kurzfristiger Anleihen von maroden Staaten und deren schlechten Banken in unbegrenzter Höhe explodieren die Zinsen. Und die durch keinerlei Sachwerte gedeckte Geldmenge geradezu.
  6. Banken versuchen durch die Vergabe von Krediten (mit Zinsen praktisch zum Nulltarif) die Konjunktur wieder anzukurbeln. Einige Güter werden knapp, während die Nachfrage steigt und damit auch die Preise.
  7. Die einzelnen Staatsschuldner kommen ihren Verpflichtungen nicht mehr nach. Damit die Gläubiger keine Verluste erleiden, wird immer mehr Geld gedruckt und in Umlauf gebracht.
  8. Für einen Schuldenschnitt der einzelnen Krisenländer ist es bereits zu spät. Hinzukommen die höheren Inflationserwartungen der Menschen.
  9. Die Maßnahmen der Eurorettungs-Politik führt lediglich zu einer Risikoumverteilung: Durch die umfassenden Ankäufe fauler Staatsanleihen übernimmt die EZB erhebliche Kreditrisiken, die alle EU-Mitgliedsländer gemeinsam tragen.
  10. Diese Kosten der verschleppten Staatsinsolvenzen bescheren der EZB nicht nur eine toxische Bilanz, sondern fordern sie, genauso wie den ESM, geradezu auf, immer wieder einzugreifen, bis nichts mehr geht.

Das Ende naht

Die Kaufkraft des Euro, also sein Wert, sinkt, die Teuerungsrate steigt.

Auch die Märkte verlieren ihr Vertrauen in den trudelnden Euro, verstärken den Abwärtstrend damit noch mehr.

Hinzu kommen die hohen Liquiditätshilfen für die angeschlagenen Banken und die enorm ansteigende Kapitalflucht aus den maroden Regionen.

Die Staatsanleihen-Blase platzt endgültig – genauso wie die Derivaten-Blase. Erstere hervorgerufen durch politisch gewollte, stetige und ungehemmte EZB-Kreditvergabe von völlig ungedecktem Geld, das so in den Wirtschaftskreislauf hinein-, aber nicht mehr herausgelangt.

Falschmünzerei endet im Chaos

Diese öffentliche Falschmünzerei führt zum endgültigen Zusammenbruch der Papierwährung.

Die zunächst schleichende Inflation wird zu einer galoppierenden Inflation, einer Hyperinflation.

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Zusammen mit den massiven Verlusten aus Kreditrisiken der Kernstaaten stürzt die Tragfähigkeit ihrer Schuldenlast schließlich ein. Die EU-Währungsunion bricht auseinander.

Deutschland hat sich überbürgt

Vor allem Deutschland hat sich in der Vergangenheit „überbürgt“: Die Handlungsfähigkeit des Staates ist durch den riesigen Schuldenberg dermaßen eingeschränkt, dass mit sämtlichen Konjunkturprogrammen nicht mehr ausreichend gegengesteuert werden kann.

Der Bettelstab des deutschen Staates zerbricht: Die Bundesrepublik ist bankrott.

Ein weiteres realistisches EU-Untergangsszenario

So könnte ein weiteres mögliches EU-Untergangsszenario aussehen, ohne, dass man die Flüchtlingspolitik dabei berücksichtigt:

Die Kluft zwischen Einnahmen und Ausgaben ist so dramatisch angewachsen, dass die EU und die einzelnen Mitgliedsstaaten die Schulden nicht mehr bedienen können.

Doch keines der Eurozonen-Länder kann einseitig handeln, sondern muss sich an die einheitlichen Regeln der EZB halten, die verzweifelt versucht den Zusammenbruch zu verhindern.

Doch Sie wissen selbst: Das Werkzeug dazu ist seit Jahren wirkungslos: Darlehen der reicheren (nördlichen) Mitglieder an die verschuldeten (südlichen) Länder.

Fakt ist: das Problem der Euro-Zone ist längst nicht mehr mit Geld zu lösen.


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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.