Eine Aktie, die wie ein Fonds aussieht

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Wenn Sie sich für Biotechwerte interessieren, sich aber nicht zutrauen aus dem entsprechenden Aktienuniversum die richtige Auswahl zu treffen, dann habe ich heute etwas für Sie im Gepäck. (Foto: totojang / shutterstock.com)

Wenn Sie sich für Biotechwerte interessieren, sich aber nicht zutrauen aus dem entsprechenden Aktienuniversum die richtige Auswahl zu treffen, dann habe ich heute etwas für Sie im Gepäck. Eine Aktie, die auch ein Fonds sein könnte. Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech investiert in Biotechnologieunternehmen, die im Wachstumsmarkt innovativer Arzneimittel tätig sind.

Zukunftstechnologien stehen auch auf der Agenda

Der Fokus liegt auf Unternehmen, deren Medikamente einen hohen medizinischen Bedarf adressieren und über das Potenzial verfügen, ein überdurchschnittliches Umsatz- und Gewinnwachstum zu erzielen. Neben profitablen großkapitalisierten Biotech-Unternehmen stehen aktuell vermehrt vielversprechende kleinere Unternehmen im Fokus.

Das Investmentteam von BB Biotech konzentriert sich nicht nur auf etablierte Bereiche wie etwa die Onkologie, seltene Krankheiten und neurologische Indikationen, sondern auch auf Zukunftstechnologien, die möglicherweise neuartige Behandlungsmethoden mit einem vielversprechenden therapeutischen Profil und wirtschaftlichem Nutzen bieten. Darunter fallen Technologien wie RNA-Plattformen und zell- oder genbasierte Ansätze.

Die wichtigsten Beteiligungen

Zu den wesentlichen Beteiligungen von BB Biotech zählen Ionis Pharmaceuticals, Celgene, Incyte, Neurocrine Biosciences, Vertex Pharmaceuticals, Gilead Sciences und Radius Health. Allerdings nimmt BB Biotech nach und nach Gewinne aus den relativ großen Unternehmen Ionis, Incyte, Vertex, Celvene und Gilead mit und investiert diese in kleinere Unternehmen mit einer aussichtsreichen Produktpipeline.

Ein großes Wachstumsfeld ist die Gentechnik. In diesem Bereich ist auch BB Biotechs größte Position Ionis tätig und erforscht über 40 Wirkstoffkandidaten mit der Antisense-Therapie. Dabei handelt es sich um ein gentechnisches Verfahren, das die Steuerung der Proteinbildung erlaubt. Einen Durchbruch hatte Ionis mit dem Medikament Spinraza, das seit 2016 vermarktet wird.

Celgene-Übernahme spült Geld in die Kasse

BB Biotech erwartet im 3. Quartal, durch den Abschluss der Übernahme von Celgene durch Bristol-Myers Squibb, einen Geldregen. Das Geld will BB Biotech in aussichtsreiche Biotechunternehmen investieren. Ein neues spannendes Feld sind Entwicklungen von Gentherapien. Bereits im 1. Quartal hat BB Biotech in Crispr Therapeutics und Homology Medicines investiert. Beide Unternehmen sind Pioniere in der Genom-Editierung. Dabei werden defekte Gene zerstört und durch eine funktionierende Kopie ersetzt. Die Forschung befindet sich noch im Anfangsstadium, bietet aber enormes Potenzial, zahlreiche seltene Krankheiten zu behandeln.

15% Rendite jährlich

Über einen mittleren bis längeren Anlagehorizont strebt BB Biotech eine Gesamtrendite von 15% pro Jahr an. In den vergangenen Jahren ist der Plan aufgegangen. Der innere Wert des Unternehmens ist von 3 Mrd. SFr 2016 auf 3,8 Mrd. SFr zum 31.03.2019 gestiegen. Zudem ist BB Biotech ein konstanter Dividendenzahler und plant Aktienrückkäufe von jährlich bis zu 5% des Aktienkapitals. Alles in allem stehe BB Biotech sehr gut da. Sollten die Börsen ihren Aufschwung fortsetzen, kommt das auch den Portfoliopositionen zugute und letztendlich Ihnen als Aktionär.

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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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