Einer unserer Healthcare-Favoriten

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Pfizer ist mehr als Viagra. Was das Unternehmen heute so attraktiv macht, haben wir für Sie analysiert! (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Wenn Sie die letzten Newsletter dieser Art verfolgt haben, wird Ihnen aufgefallen sein, dass wir in erster Linie vor enttäuschenden Aktien gewarnt oder aber ehemalige Favoriten vorgestellt haben, bei denen ein wenig die Luft raus ist. Und wo sind die Gewinner-Aktien? Dies werden Sie sich als regelmäßige Leser sicher gefragt haben.

Heute stelle ich Ihnen einen unserer Favoriten vor. Die Pharma-Branche profitiert von wachsenden Bevölkerungszahlen und der alternden westlichen Gesellschaft. Pfizer hat darüber hinaus weitere gute Argumente. Sie wollen mehr erfahren? Dann lesen Sie jetzt unsere Analyse!

Gute Geschäfte für Pfizer

Pfizer wurde 1849 gegründet und gehört heute zu den weltweit größten Pharmakonzernen. Seit 2019 gliedert sich Pfizer in die Sparten Biopharma, Upjohn (Generika, nicht-patentgeschützte Medikamente) und Consumer Healthcare. Die Produktpalette umfasst 10 Blockbuster mit einem Jahresumsatz von mehr als 1 Mrd $. Die wichtigsten Medikamente sind Eliquis, Prevnar und Ibrance.  Das 1. Quartal hat überzeugt.

Pfizer steigerte den Umsatz um 1,6% und den Gewinn um 9,1%. Wachstumstreiber war das Auslandsgeschäft, das um 4,7% auf 6,94 Mrd $ wuchs. Der US-Umsatz schrumpfte dagegen um 1,6% auf 6,18 Mrd $. Das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten wuchs um 2,2% auf 12,3 Mrd $. Bei mehr als 40 Medikamenten konnte Pfizer Preiserhöhungen durchsetzen. Zweistellige Umsatzzuwächse erzielte der Konzern mit Krebsmedikamenten wie Inbrance gegen Brustkrebs und dem Blutverdünner Elequis sowie mit Impfstoffen wie Prevnar.

Selbst das Schmerzmittel Lyrica, das seinen Patentschutz am 30. Juni in den USA und der EU verliert, spülte noch 1,2 Mrd $ in die Kasse. Die Jahresprognose wurde im Wesentlichen bestätigt: Ein Umsatz von 52 bis 54 Mrd $ sowie ein bereinigter Gewinn von 2,83 bis 2,93 $ pro Aktie. Den tatsächlichen Gewinn schätzen wir auf 2,42 $ pro Aktie.

Wegweisender Deal mit Glaxo-SmithKline

Ab 2020 will Pfizer den Umsatz jährlich um etwa 5% steigern. Angesichts der starken Pipeline und dem nachlassenden Druck durch Patentverluste ist das Ziel realistisch. Auch die Profitabilität dürfte sich verbessern. Denn Pfizer konsolidiert künftig seine margenschwachen rezeptfreien Produkte nicht mehr, sondern legt sie mit denen von Glaxo-SmithKline zusammen.

Das Joint Venture, an dem die Briten 68% und Pfizer 32% halten werden, kommt auf einen Umsatz von 13,5 Mrd $ und wird weltweit die Nummer 1 im Bereich Konsumprodukte. Die Aktionäre haben dem Deal, der im 2. Halbjahr abgeschlossen sein soll, bereits zugestimmt. Bei Pfizer stimme eine Menge. Diese Aktie können Sie getrost auf die Watchlist setzen!

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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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