Ende gut – alles gut: +150% Gewinn realisiert

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„Am besten gar nicht hinschauen“, empfiehlt unser Optionen-Profi Rainer Heißmann, wenn die Kurse zu stark schwanken. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Mit Optionen können Sie serienweise hohe Gewinne erzielen. Das ermöglicht Ihnen die hohe Hebelkraft der Optionen. Diese wirkt aber in beide Richtungen. Manchmal gehört deshalb auch eine gehörige Portion Geduld dazu, um einen angestrebten Gewinn zu erzielen.

Deshalb zeige ich Ihnen hier nicht die „schön gemalte Welt der Werbung“, sondern die Realität. Dazu nehme ich realen Trade, den wir im Optionen-Profi vor wenigen Tagen mit glatt +150% Gewinn beendet haben.

Ende gut – alles gut, hieß es letzte Woche. Und satte +150 Gewinn waren der Lohn. Vorher gab es aber richtig Bauchschmerzen. Zumindest bei Anlegern, denen die Kurskapriolen von Optionen nicht geläufig sind.

+150% Gewinn mit Calls auf Microsoft

Im Februar dieses Jahres habe ich den Lesern des Optionen-Profi Call-Optionen auf die Microsoft-Aktie empfohlen. Nach dem Kauf der Call-Optionen gab es eine gehörige Berg- und Talfahrt bis der Gewinn von glatt +150% realisiert werden konnte. Diese Achterbahnfahrt sehen Sie im folgenden Chart:

+150%-Gewinn entschädigen für alles

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Chart wurde erstellt mit tradesignal

Sie sehen den Kursverlauf der Microsoft-Aktie von der Empfehlung bis zum Gewinn von glatt +150%. In den Chart habe ich 7 Stellen kreisförmig beziehungsweise oval markiert. Von links nach rechts:

1. Kaufempfehlung für die Call-Optionen auf die Microsoft-Aktie im Februar als die Aktie mit 41 US-$ notierte.

2. Es dauerte nicht lange, da notierte die Microsoft-Aktie unter dem Kurs bei Empfehlung. Der hohe Hebel der Call-Optionen wirkte in die „falsche“ Richtung und bescherte uns deutliche Buchverluste.

3. Vom Buchverlust zu 80% bis 90% Buchgewinn. Das Ziel waren +100% Gewinn. Die Calls wurden noch nicht verkauft.

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4., 5. und 6.: Hohe Schwankungen der Microsoft-Aktie. Weit höhere Kursschwankungen in den Call-Optionen. Bei 6. notierten die Call-Optionen deutlich unter Kaufkurs.

7. Der Lohn für das Durchhalten. Der Kurs der Microsoft-Aktie eröffnete mit einem Kurssprung nach oben von gut 10%. Der Kurs der Call-Optionen sprang weit höher. Die Calls wurden zum ersten Kurs nach Börseneröffnung verkauft. Es waren glatte +150% Gewinn. Der hohe Gewinn beinhaltet aber einen Anteil, den Sie auch als Schmerzens­geld bezeichnen können.

Meine Empfehlung: Kurskapriolen von Optionen nicht beachten

Ich habe mir angewöhnt, Kurskapriolen von Optionen nicht zu beachten. Bei dem enorm hohen Gewinn-Hebel, den Optionen haben, gehören die großen Kursschwankungen einfach dazu. Ich empfehle Ihnen, machen Sie es genauso:

Beachten Sie Kurskapriolen dieser Art bei Optionen einfach nicht. Sie kommen durch die hohe Hebelwirkung von Optionen zustande.

Aber gerade die hohe Hebelwirkung ist es, die im Optionen-Profi zu serienweisen Gewinnen von +100% und mehr führt. Weit über 200 Gewinne von +100% oder höher im Optionen-Profi sowie eine Gesamtperformance von fast 700% seit Bestehen im Jahr 2006 belegen das eindeutig.

Zum guten Schluss: Am 27.10.1466 (Geburtsdatum nicht verifiziert), also heute vor 549 Jahren, kam der niederländische Theologe und Philosoph Erasmus von Rotterdam zur Welt. Er sagte:

„Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen.“

Trugbilder entlarven, die Wahrheit schildern, ist mein Bestreben im täglichen Kommentar. In der Hoffnung, dass es gelingt, sende ich Ihnen beste Grüße

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet


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Rainer Heißmann
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen. Mit Heißmanns Börsenkommentar bringt er wochentäglich die Börse auf den Punkt. Seine Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie jedem verständlich und nachvollziehbar werden.