Ergreifen Sie jetzt eine historische Gewinnchance

Derzeit steht vor allem der Ölpreis im Fokus der Investoren. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da dem „schwarzen Gold“ in dieser Woche die Trend-Wende gelungen ist:

Der seit 2014 bestehende charttechnische Abwärtstrend wurde überwunden!

Natürlich ist Öl der wichtigste Rohstoff auf unserem Globus und damit zugleich auch zumeist Trend-Setter für die anderen Rohstoffe.

Daher werfe ich heute für Sie einen Blick auf den Rohstoff-Index CRB und zeige Ihnen eine Möglichkeit auf, wie Sie bequem mit einem einzigen Wertpapier von den Auswirkungen steigender Rohstoffpreise profitieren können.

Warum das gerade jetzt sehr gewinnträchtig für Sie sein kann, zeigt Ihnen folgende Aussage, die ich bereits am 23. März an die Chartanalyse-Trends-Leser weitergab:

„Mitte Januar markierte der Rohstoffpreis-Index schlechthin, der CRB-Index, den tiefsten Wert seit dem Jahr 1973! Nochmal: Seit 43 Jahren waren die Rohstoffpreise nicht mehr derart im Keller, wie im Januar 2016.“

Rohstoffpreise vor der Trend-Wende

Schauen wir also zunächst einmal auf die aktuelle Charttechnik beim CRB Index:

crb rohstoff index-14-04-2016

CRB Rohstoff Index steht vor der Trend-Wende

Diesen Chart hatte ich Ihnen bereits im März präsentiert und auf die Divergenz (Abweichung) zwischen Index und Relative Stärke Index (Wilder) hingewiesen: Der CRB Index markierte jeweils tiefer liegende Tiefs, während der 14-Tage-Relative Stärke Index (RSI) jeweils höhere Tiefs ausbildete.

Eine Divergenz kündigt regelmäßig eine bevorstehende Trend-Wende an, gibt jedoch keinen Aufschluss über deren Zeitpunkt. Der RSI ist jedoch auch für seine Qualität als Früh-Indikator bekannt.

Und siehe da, der Indikator ist bereits aus seinem seit 2014 andauernden Abwärtstrend nach oben ausgebrochen. Dem sollte der CRB Index also bald folgen. Das heißt:

Sie haben hier eine geradezu historische Chance, bei einem neuen Aufwärtstrend von Beginn an dabei zu sein.

Mit ETFs an globalen Trends verdienen

In meinem Börsendienst „Wachstumsaktien-Strategie – Mein Vermögensaufbau mit Gewinner-Aktien!“ führe ich seit Jahresbeginn neben dem Wachstumsaktien-Depot auch ein ETF-Depot.

Diese Spezialform eines Fonds bildet meist Indizes und Rohstoffe, aber auch Branchen und sogar ganze Regionen ab. Auf diese Weise können meine Leser zusätzlich zu den Wachstumsaktien auch Gewinn versprechenden globalen oder Index-Trends folgen.

Falls Sie bereits das Instrument ETF kennen, können Sie den nachfolgenden Abschnitt überspringen.

Was Sie über ETFs wissen sollten

Ein ETF (Exchange Traded Fund) hat gegenüber Derivaten wie Zertifikaten, Optionsscheinen oder Optionen einen unschlagbaren Vorteil:

ETFs werden wie Aktien behandelt! Die bei Hebel-Investments von Ihrer Bank oder Ihrem Broker verpflichtend verlangte „Termingeschäftsfähigkeit“ ist für das Handeln mit ETFs NICHT erforderlich.

Der Grund: ETFs sind eben keine spekulativen Instrumente wie die oben genannten Derivate: Sie spiegeln den Verlauf des zugrundeliegenden Index in der Regel 1 zu 1 ab. Natürlich gibt es auch gehebelte ETFs, sie haben meist aber nur einen geringen und daher akzeptablen Hebel von 2.

Was Sie noch über ETFs wissen sollten: Der bei Investmentfonds übliche Ausgabeaufschlag entfällt. ETFs haben keine Laufzeitbegrenzung.

Besonders wichtig: Der Kurs eines ETF entsteht nicht aufgrund von Angebot und Nachfrage. Er orientiert sich vielmehr am Verlauf des zugrundeliegenden Index.

6 Lateinamerika-Staaten mit großen Rohstoff-Vorkommen

Am 17. März habe ich den Leser der Wachstumsaktien-Strategie einen Lateinamerika-ETF zum Kauf empfohlen. Mit diesem ETF kann man sich an den Aktienmärkten von 6 lateinamerikanischen Nationen engagieren:

Es handelt sich um die Staaten mit dem größten Wachstum in der Region und vor allem mit wichtigen Rohstoffvorkommen: Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Peru.

Argentinien besitzt Bodenschätze wie Kohle, Mineralerze, Gold, Silber, Zinn, Kalkstein, Kupfer, Blei, Glimmer, Zink, Eisenerze sowie Erdöl- und Erdgas. Brasilien ist reich an Zinn, Eisenerzen, Gold, Aluminium, Phosphat, Aquamarin, Uran und Antimon.

Chile verfügt über Vorkommen an Kupfer, Gold, Silber, Erdöl, Kohle und Eisenerzen. In Kolumbien finden sich Erdöl, Erdgas, Kohle, Nickel, Blei, Platin, Smaragde, Eisenerze und Phosphate.

Mexiko besitzt große Vorkommen an Erdöl, Erdgas, Uran, Zink, Kupfer und Baryt. Peru verfügt über Bodenschätze wie Kupfer, Gold, Silber, Zink, Erdöl, Blei und Edelsteine.

Lateinamerika: Nach -60% Kursverlust beginnt nun die Aufholjagd

Was diese 6 Länder zusätzlich attraktiv für ein Investment macht, verdeutlicht Ihnen der nachfolgende Chart. Der FTSE All-emerging Latin America Allcap Index bildet die Entwicklung von 5 der genannten 6 Aktienmärkte ab (nur Argentinien fehlt).

ftse all-emerging latin america allcap index vs rohstoffe-14-04-2016

Lateinamerika Index: Rohstoffpreise bestimmen die Aktienmarkt-Trends

Dieser Chartvergleich mit dem CRB Index und dem Ölpreis macht die Abhängigkeit der Lateinamerika-Staaten von der Preisentwicklung bei den Rohstoffen deutlich:

In den grün unterlegten Zeiträumen stiegen die Rohstoffpreise. In den gelben Phasen tendierten die Rohstoffe eher seitwärts und in den blauen abwärts.

Wie die rote Trend-Linie zeigt, wurde der seit 2014 bestehende Abwärtstrend im März nach oben verlassen. Bis dahin verloren die Lateinamerika-Aktien knapp -60% ihres Wertes! Die Aufholjagd hat also bereits begonnen und nimmt damit die Trend-Wende bei den Rohstoffen bereits vorweg.

Bekanntlich darf ich in einem kostenlosen eMail-Newsletter keine konkrete Kaufempfehlung aussprechen. Dieses Privileg steht ausschließlich den Abonnenten meines Börsendienstes zu.

14. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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