ETF-Empfehlung: Achten Sie auf die Zulassung börsengehandelter Fonds

Kürzlich erst berichtete der „Neue Deutsche Geldanlagebrief“ über diese vollkommen unbekannte Steuerfalle der Geldanlage in Deutschland. Fonds, die nicht zugelassen sind, können zu einer Strafsteuer führen.

Konkret das Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen darf dann bis zu 70% der Erträge kassieren. Hier die „Rettung“ und eine Empfehlung für Sie.

Hintergrund: Fonds aus dem Ausland werden auch ohne Zulassung gehandelt

Die Börsen selbst müssen nicht prüfen, ob ein Fonds in Deutschland ausdrücklich zugelassen ist oder nicht. Daher kann es passieren, dass Sie an der Börse einen Fonds „finden“, der nicht zugelassen ist und zur Steuerbombe wird.

Die Strafsteuer, mit der Sie dann konfrontiert würden, lässt sich nicht ohne weiteres umgehen. Denn: Sie sehen dem Fonds nicht an, ob er zugelassen ist oder nicht. Schutz allerdings winkt von zwei Seiten:

Einfaches Erkennungsmerkmal: „DE“…

Zum einen gibt es – positiv formuliert – so viele börsengehandelte Fonds, die zugelassen sind, dass Sie genügend Auswahl haben. Zum Anderen können Sie sich informieren.

Zum ersten Punkt Zugelassen sind die Fonds, deren ISIN (Wertpapierkennummer für internationale Märkte) mit einem „DE“ beginnt.

Punkt zwei und meine Empfehlung dazu: Beim Bundesaufsichtsamt selbst können Sie sich informieren, ob ein Fonds zugelassen ist oder nicht. Einfach auf die Website www.bafin.de gehen und dem Link „Hinterlegte Prospekte für Wertpapiere“ folgen.

Falls Sie jetzt nicht suchen, aber investieren möchten, hier eine weitere konkrete Empfehlung ohne Strafsteuer dazu:

Kaufen Sie einfach den „DB X-Trackers Dax“, den Sie sogar als Sparplan abschließen können. Über Jahre wird dieser Fonds Ihnen bei der Zukunftssicherung helfen – dies ergibt meine Potenzial-Analyse.

Diese und weitere Empfehlungen zu ETF-Fonds sowie Steuerhinweisen zur Geldanlage entnehmen Sie dem „Neuen Deutschen Geldanlagebrief“ – dem Spezialdienst für kaufmännisch kalkulierende Investoren sowie Selbstständige und Unternehmer. Alles kurz, kompakt, konkret und ohne Umschweife für Sie auf den Punkt gebracht. Woche für Woche, volle 30 Tage lang kostenfrei hier für Sie.

Übrigens: Ein kleiner steuerlicher Hinweis zum Thema Gold: „XetraGold“ als ETF-Fonds unterliegt nach gültiger Rechtsprechung der Abgeltungssteuer. Wollen Sie diese vermeiden, kaufen Sie physisches Gold.

Die Statistiken an den Börsen lügen – anders als staatliche Institutionen vor allem angesichts der aktuellen Entwicklungen es permanent machen – nicht.

Die Unsicherheit zieht an den Märkten ihre Kreise und bringt Konsequenzen auch für Indexfonds, die an den Börsen gehandelt werden – ganz in diesem Sinne bieten wir Ihnen unsere ETF Empfehlung.

Hebel-Investition mit ETF wegen der Unsicherheit

Sie können den aktuellen Zug nutzen und aufspringen.

Voraussetzung ist, dass Sie ein höheres Risiko eingehen können oder wollen – und von der Unsicherheit an den Märkten überzeugt sind.

Die Statistik zu Indexfonds (ETF) belegt, dass Hebel gefragt sind. Dies bezieht sich jedenfalls auf zwei Fonds, die den Dax zur Grundlage haben. Hier unsere ETF Empfehlung.

Der Dax ist gefragt: Hier setzt der Hebel an

Sowohl der „Lyxor LevDax“ als auch der „ETFX Dax 2* Long“ setzen auf den Index „LevDax“. „Lev“ steht für „Leverage“ und damit Hebel.

Die Wertentwicklung des Dax wird mit diesem ebenfalls von der Deutschen Böse konstruierten Index um den Faktor 2 gehebelt. Sie können davon ausgehen:

Der Index selbst wurde vor Jahren nur konstruiert, um genau solche Investmentmöglichkeiten zu schaffen.

Fonds sind „sicherer“ als Optionsscheine mit diesem Hebel. Der einfache Grund dieser zusätzlichen Sicherheit.

Optionsscheine und deren Hebel schwanken, der Hebel des LevDax beträgt zwei. Im Hintergrund werden Optionsscheine gehandelt, die diesen Hebel immer wieder herstellen.

Ein Fonds darauf – auch die Indexfonds – enthält daher nicht direkt die Daxwerte, sondern die Hebelkonstruktionen. Er ist über das Fondsvermögen allerdings „gesichert“.

Die Nachfrage nach den Hebeln zeigt, dass die Unsicherheit hoch ist – die Hoffnung auf spekulative Gewinne mit Sachwerten allerdings ebenfalls angesichts der niedrigen Zinsen und Renditen an den Anleihemärkten.

Rohstoffe ebenfalls gefragt: Öl und Gold als Spitzenreiter

Auch die Nachfrage nach Indexfonds auf Rohstoffe wie „Öl“ und den Unternehmen, die mit Öl Geld verdienen, ist und bleibt hoch.

Zu den am besten gehandelten Fonds zählten etwa in den vergangenen Tagen ETFs wie der „DB x-Trackers DJ Stoxx 600 Oil&Gas“ oder Gold-Fonds.

Achtung: Dies müssen Sie unbedingt beachten

Beachten Sie, dass insgesamt der Handel mit ETF-börsengehandelten Indexfonds um gut 25 Prozent zurückgegangen ist.

Die Unsicherheit also greift um sich. Die Hebelfonds unterstreichen das – weil in einem weitergehenden kleinen „Crash“ die Indexfonds noch gewinnen werden, die auf Sachwerte setzen.

Der Hebel nutzt vor allem im Dax den Umstand aus, dass der Index mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von unter 10 für das nächste Jahr sehr niedrig bewertet ist.

Und: er ist die einfachste Investition, die an den Finanzmärkten einfach verfolgt werden kann. Daher ist der „LevDax“ auch mit den beschriebenen Fonds unsere ETF Empfehlung und die Investition/Spekulation wert.


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28. April 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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