EU-Superstaat bedeutet Unterwerfung

Der EU-Superstaat soll kommen. Dazu werden Sie selbst mit Umfragen getäuscht. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Längst schon wird an einem Neuen Europa gearbeitet. Und zwar von den Eurokraten.

SPD-Chef Martin Schulz schlug sogar die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa (quasi eine EUdSSR) bis zum Jahr 2025 vor. Dazu sollen die einzelnen Nationalstaaten abgeschafft werden.

EU-Superstaat bedeutet Unterwerfung an Brüssel und Verlust des deutschen Wohlstandes

In dieser Beitrags-Reihe haben wir Ihnen aufgezeigt, dass dies quasi einem Verlust der Souveränität der Nationalstaaten und der Unterwerfungen an Brüssel gleichkommt.

Ebenso, dass eine derartige Schuldensozialisierung, bei der Sie als deutscher Steuerzahler für die Schulden geradestehen, die andere Länder verursachten oder selbst nicht zurückzahlen wollen, Streit und Zwietracht sät.

Statt Europa der Einheit, ein Europa der Spaltung

Dennoch wird Ihnen schon jetzt ein Europa der Einheit verkauft, wobei es längst schon ein Europa der Spaltung ist. Schlagwort: Reicher Nordteil und armer Südteil.

Oder anders ausgedrückt: zu Geber- und Nehmerländern. Die Briten haben sich erfolgreich dagegen aufgelehnt. Die Osteuropäer werden als nächstes dran sein.

Tatsächlich lehrt uns die Geschichte, dass Superstaaten wie etwa das antike Heilige Römische Reich Deutscher Nation, das Staatengebilde des ehemaligen Jugoslawien oder der Sowjetunion scheitern.

So werden Sie mit Umfragen getäuscht

Trotz allem werden Sie schon jetzt auf den EU-Superstaat eingestimmt. So wird in den Mainstream-Medien eifrig die von der EU-Kommission zum Euro-Barometer veröffentlichte Umfrage vom August 2017 verbreitet.

Demnach soll die Zustimmung der Bürger zur EU sogar noch deutlich zunehmen.

45 Prozent der Befragten in Deutschland hätten ein positives Bild von der Europäischen Union. Ein Plus von 8 Prozent gegenüber der Umfrage im Herbst 2016.

Der Anteil derer, die ein negatives EU-Bild hätten, sei hingegen von 21 Prozent auf 15 Prozent gesunken.

70 Prozent der Deutschen lehnen EU-Superstaat ab

Anfang Dezember 2017 wurde eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid bekannt. Demnach ist nicht einmal jeder Dritte Deutsche für die Vereinigte Staaten von Europa. Konkret: Nur 30 Prozent würden diese bevorzugen.

48 Prozent lehnen die EUdSSR dagegen ab. 22 Prozent waren sich unsicher oder machten keine Angabe.

Die Politiker werden erneut gegen das Volk regieren

Kommt der EU-Superstaat also wirklich – und daran hegen Viele nicht den geringsten Zweifel – würde die Bundesregierung mit ihrer Zustimmung gegen 70 Prozent der Deutschen, des Volkes agieren.

Bedenken Sie: Die Politiker der etablierten Parteien müssen endlich kapieren, dass der Bürger keine zentralisierte Transferunion auf Kosten von Kaufkraft und eigener Sparguthaben will.

Stattdessen jedoch eine sparsame, effiziente EU, die nur die Dinge regelt, die auf europäischer Ebene einen Zusatznutzen ergeben.

Es ist allerdings zu befürchten, dass die Politiker die Wünsche des Volkes, wie auch bei der Abschaffung der D-Mark, nicht berücksichtigen werden. So, wie immer.

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit.

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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