EU- und Eurocrash: Albanien rechnet mit EU-Beitritt innerhalb von 10 Jahren

Eine Erweiterung der EU birgt große Gefahren – auch für den Euro. Lesen Sie hier die Gründe für diese großen Gefahren, die auch Ihr Vermögen betreffen. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Obwohl die EU heute schon nicht richtig funktioniert, soll diese Gemeinschaft weiter ausgebaut werden. Nun machen sich auch noch weitere Balkanländer berechtige Hoffnungen darauf, in die EU aufgenommen zu werden. Das würde dann geradewegs in eine massive Krise der gesamten EU führen. Lesen Sie hier die Gründe für eine solche Fehlentwicklung.

Zunächst einmal muss natürlich geklärt werden, worum es genau geht. Wie der albanischen Außenminister Ditmir Bushati erklärte, rechnet er damit, dass sein Land innerhalb der nächsten 10 Jahren der EU beitreten wird. Er warnte davor, immer nur die Kosten eines solchen Beitritts zu sehen und die Kosten für den Nicht-Beitritt zu vernachlässigen, da auch diese Länder zu Europa gehörten. Schon im letzten Jahr sprach sich der Chef der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, bereits dafür aus, den Ländern des Balkans bis zum Jahr 2025 die Möglichkeit zu eröffnen, der Union beizutreten.

Politiker denken bei EU-Erweiterung realitätsfremd

Was Sie an solchen Aussagen sehen können, ist die realitätsfremde Denkweise von Politikern. Statt endlich die Fakten zu akzeptieren und zu erkennen, dass ungleiche Länder nur schwer bis gar nicht zusammen wirtschaften können, geht man sogar einen Schritt weiter und will noch ärmere Staaten wie Albanien mit ins Boot holen. So ein Vorhaben wäre mit immensen Kosten verbunden, um diese Länder überhaupt auf einen grundlegenden europäischen Standard – etwa bei der Infrastruktur – zu bringen. Ganz zu schweigen von einer eventuellen Mitgliedschaft im Euro-Verbund.

Daneben zeigt der Ausstieg Großbritanniens aus der EU, dass das künstliche Gebilde bereits wieder erste Risse bekommt. Wenn jetzt noch mehr völlig verarmte Länder in die EU geholt werden, wird ihre innere Stabilität weiter leiden. Doch mit der EU wird auch der Euro fallen, denn ohne sie als Überbau ist diese Einheitswährung nicht denkbar. Diese Erkenntnis hat sich leider noch nicht bis in die Führungsetagen in Brüssel herumgesprochen. Sonst würden auch jetzt keine weiteren Pläne zur Erweiterung der EU verfolgt werden.

Damit wird klar, dass der Zerfall der EU und des Euro immer näherkommt. Deshalb tun Sie gut daran, nicht auf den Euro zu setzen, sondern sich aktiv gegen den unweigerlich kommenden Crash der EU und des Euro abzusichern.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.