EU-Untergangsprophezeiungen sind keine Fake News

Diese erschreckenden Fakten und Planspiele aus Politik, Wirtschaft, Geheimdiensten und Militär über den Untergang der EU sind real. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

In dieser neuen Beitragsreihe haben wir Ihnen nicht nur vor Augen geführt, sondern auch begründet, warum und weshalb die EU vor dem Abgrund steht.

Natürlich können Sie diese Fakten als Fake News betrachten, so wie es heute mit der unbequemen oder verschwiegenen Wahrheit immer getan wird.

Aber: Das wäre fatal. Vertrauen Sie unseren Recherchen. Bislang haben wir Sie dahingehend noch nie enttäuscht.

Fakten und Planspiele aus Politik, Wirtschaft, Geheimdiensten und Militär

Für das nachfolgend aufgezeigte und immer wahrscheinlicher werdende EU-Untergangs- und Euro-Crash-Szenario und dessen Folgen für Europa, Deutschland und jeden Einzelnen von uns, haben wir intensiv recherchiert.

Alle aufgeführten Fakten und Informationen beziehen sich auf Planspiele aus Politik, von Militär, Geheimdiensten, Wirtschaftsunternehmen, Versicherungen und Banken, die schon längst vorliegen.

Oder sich an Sachverhalten aus Krisen und Hyperinflationen in der Vergangenheit sowie damaligen Augenzeugen orientieren.

Das aufgezeigte Crash-Szenario hat nichts mit Science Fiction zu tun, sondern mit bitterer Realität. Gerade deswegen wagt es kein deutscher Politiker, offen darüber zu sprechen.

Das könnten die Gründe für einen Euro-Crash sein

Gehen wir einmal von folgendem Szenario aus: Die Wirtschaft in den Krisenstaaten Südeuropas kommt trotz der Hunderte von Milliarden Rettungs-Hilfen, für die Deutschland mehrheitlich haftet, nicht in Schwung.

Wachstum und Konjunktur liegen weiter am Boden.

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Alle Sparmaßnahmen und Wirtschaftsreformen reichen nicht aus, eine tragbare Schuldensituation zu schaffen und für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstums zu sorgen.

Sparzwänge führen in die Katastrophe

Die Sparzwänge erreichen das Gegenteil, führen in den EU-Krisenländern zu erheblichem Wohlstandsverlust und sozialen Unruhen.

Das Szenario aus der Weimarer Republik scheint sich zu wiederholen:

Auf die Weltwirtschaftskrise 1923 reagierte die damalige Regierung ebenfalls mit einem eisernen Sparkurs, der (zusammen mit der einsetzenden Kapitalflucht) die Nation in eine Katastrophe aus Hyperinflation, Depression, Massenarbeitslosigkeit und politischen Radikalismus durch die Nationalsozialisten führte.

Vom sozialen Angriff auf das Volk

Die von den Regierungen verordneten Reformen in den EU-Krisenländern stellen sogar die Notverordnungen der Weimarer Regierung Brüning weit in den Schatten.

In diesen Tagen sprechen linke Europäer wieder von einem sozialen Angriff auf das Volk und zaubern Karl Marx’ Geschichte von den Klassenkämpfen aus dem verstaubten Hut der Zeitgeschichte.

So erklärt beispielsweise Peter Schwarz auf der World Socialist Web Site, die vom Internationalen Komitee der Vierten Internationale (IKVI) herausgegeben wird:

„Nicht Vernunft und hehre Ideale bestimmen die Politik der herrschenden Klasse, sondern handfeste soziale Interessen … Der Finanzsektor hat sich, insbesondere während des Börsenbooms der 90er Jahre, von der realen Produktion abgehoben und ein unkontrollierbares Eigenleben entwickelt.“


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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.