Experte sicher: Wir erleben derzeit die gefährlichste Börsenlage der Geschichte

Die warnenden Stimmen zu den Aktienbörsen werden immer lauter.

Das ist für mich leicht nachvollziehbar, denn die Börsen kennen seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsident nur eine Richtung: nach oben.

Doch jetzt hat in den USA ein bekannter Börsen-Experte eine drastische Warnung ausgesprochen, die auch Sie aufhorchen lassen sollte:

Bezogen auf den US-Markt sagt der Fondsmanager John Hussman:

„Es ist die gefährlichste und überbewertete Börse aller Zeiten – schlimmer als 2007, schlimmer als 2000, noch schlimmer als 1929.“

Aktuelle Lage gefährlicher als 2007 oder 2000

Keine Frage, das ist eine drastische Einschätzung. Doch Rossmann liefert dafür auch genügend Argumente:

So hat er eine Extrem-Bewertung an den Börsen sowie eine extrem optimistische Stimmung und auch ein hohes Verbraucher-Vertrauen in den USA ausgemacht.

All diese Faktoren gab es auch im Jahre 2007, dem Jahr vor der weltweiten Finanzkrise. Aber auch von der markttechnischen Seite her ist es aktuell extrem gefährlich:

Zwar ist die allgemeine Marktstimmung optimistisch. Doch vergangenen Freitag war der Zeitpunkt, an dem 1/3 der US Aktien unter dem 200-Tage-Durchschnitt notiert haben.

Dieser Durchschnitt wird gerne als Maßstab dafür herangezogen, ob eine Aktie im Aufwärts- oder Abwärtstrend ist.

Wenn nun aber schon 1/3 der Werte hier unterhalb des Durchschnitts notieren, ist das ein klares Warnsignal, denn immer mehr Werte rutschten so in den Abwärtstrend.

Börsen-Bewertungen in den USA völlig übertrieben

Zudem ist die Bewertung an den Börsen extrem hoch und die Gewinn-Situation der Unternehmen gibt das nicht her.

Ein Beispiel dafür ist der Blick auf die Marktkapitalisierung der Unternehmen im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung eines Landes.

Genau diese Zahl hat die Weltbank jetzt unter die Lupe genommen und ist zu einem interessanten Ergebnis gekommen:

Der US-Aktienmarkt weist jetzt eine Marktkapitalisierung auf, die mehr als 150% des jährlichen Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Landes ausmacht.

Diese Zahl ist allein noch nicht aussagekräftig. Doch eines muss Ihnen hier bewusst sein:

Diese 150% liegen klar über dem historischen Durchschnitt und sind etwa auf dem gleichen Niveau angesiedelt wie im Jahr 2000, einem Jahr mit einer extremen Überbewertung, die dann zu einem massiven Crash an den Märkten führte.

Fazit

Sie sehen hieran einmal mehr: Nicht nur die warnenden Stimmen an den Finanzmärkten werden lauter. Auch die Fakten drehen sich immer mehr ins Negative.

Hier sollten Sie jetzt besonders vorsichtig sein. Halten Sie daher Ihren Aktien-Anteil im Depot streng begrenzt und sichern Sie Ihre Positionen aktiv ab. Wie das geht, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

15. März 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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