Februar 2020: Auf diese Aktien setzt Top-Value-Investor Warren Buffett

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Die Top-Positionen des Orakels von Omaha: Auf diese drei Aktien setzt Warren Buffett 126 Milliarden Dollar beziehungsweise mehr als 50% seines Vermögens (Foto: NYC Russ / Shutterstock.com)

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top-Value-Investors Warren Buffett vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von über 70 Milliarden US-Dollar ist er der drittreichste Mensch der Welt. Nahezu sein gesamtes Vermögen ist in dem von ihm aufgebauten und geleiteten Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway angelegt, dessen größter Aktionär er selber ist.

Aktuell hält er immer noch knapp 19 % der Gesellschaftsanteile, obwohl er seit 2006 kontinuierlich Aktien für Spenden verkauft. Ohne diese Spenden hielte er knapp 31 % und wäre mit 108,8 Milliarden US-Dollar mit Abstand der reichste Mensch der Welt.

Buffett gilt als einer der besten Anleger weltweit. Sein Spitzname „Das Orakel von Omaha“ verdankt er seinem wertorientierten, äußerst erfolgreichen und langfristig ausgerichteten Investmentstil. Im den vergangenen 35 Jahren konnte Buffett für seine Anleger einen Gewinn von 18,6% pro Jahr einfahren. Der S&P 500-Index konnte im gleichen Zeitraum um lediglich 10,9% pro Jahr zulegen.

Seine aktuell drei größten Beteiligungen sind folgende:

Apple:

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von inzwischen 29,74% ist weiterhin die Apple-Aktie. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position nur minimal reduziert (-1,48%). Durch den massiven Kursanstieg der Aktie (24% in den letzten drei Monaten) ist die Aktie aber in der Gewichtung nochmals deutlich gestiegen.  Aktuell hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von fast 72 Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 5,60% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Seine ersten Apple-Aktien kaufte das Orakel aus Omaha übrigens im ersten Quartal 2016.

Zuletzt hat der Technologiegigant mit seinem iPhone und im China-Geschäft wieder große Erfolge gefeiert. Insgesamt meldete Apple für das 28. Dezember zu Ende gegangene Quartal ein Umsatzplus um 9% auf 91,8 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 88,5 Milliarden Dollar gerechnet. Beim iPhone stiegen die Umsätze um 8%  auf 56 Milliarden Dollar. Das Wachstum wurde nach Angaben des Unternehmens von reger Nachfrage nach neuen Modellen wie dem iPhone 11 angekurbelt. Die Erholung beim iPhone ist insofern von besonderem Gewicht, weil das Handy das mit Abstand wichtigste Produkt des Konzerns ist und für mehr als 60% des Umsatzes steht.

Der Nettogewinn von Apple stieg um 11% auf 22,2 Milliarden Dollar, der Gewinn je Aktie von 4,99 Dollar war um 44 Cent höher als erwartet.

Bank of America:

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 13,50% ist die amerikanische Großbank Bank of America. Derzeit hält Buffett Aktienpaket im Wert von 32,5 Milliarden Dollar an dem Finanzkonzern. Im zurückliegenden Quartal hat die Investorenlegende die Position unverändert gelassen. Mit einer Beteiligung von 10,47% an dem Unternehmen gehört Buffett zu den größten Einzelaktionären.

Die Bank of America ist eines der führenden Bank-Holding-Unternehmen in den USA. Insgesamt versorgt die Bank of America Kunden in rund 4.400 Filialen mit klassischen Bankdienstleistungen und Beratungen. Des Weiteren betreibt das Kreditinstitut rund 16.000 Bankautomaten in allen US-Bundesstaaten und dem District of Columbia. Neben den USA ist die Bank of America in über 35 weiteren Ländern rund um den Globus präsent.

Coca Cola:

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 9,15% ist mit der Aktie von Coca Cola der weltweit führende Softdrinkhersteller. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von gut 22,2 Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 9,35% aller ausstehenden Aktien des Konzerns. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position unverändert gelassen.

Im Schlussquartal konnte der Konzern seine Anleger mit starken Zahlen überzeugen. Im vierten Quartal hat der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um 16% auf 9,1 Milliarden Dollar zugelegt. Der Betriebsgewinn ist sogar um 19% auf 2,2 Milliarden Dollar gestiegen. Coca-Cola profitiere weiter vom Schwenk zu zuckerarmen Produkten wie “Zero Sugar”, der kalorienfreien Version des Softdrink-Klassikers. Auch das breitere Angebot, das inzwischen auch Tee, Kaffee und Wasser umfasse, kommt bei den Kunden offenbar gut an. 

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Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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