Februar 2021: Auf diese Aktien setzt Top-Value-Investor Warren Buffett

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Warren Buffett bleibt Apple-Aktie weiter treu: Orakel von Omaha hat beinahe 118 Milliarden Dollar im Smartphone-Giganten stecken und setzt weiter auf Siegeszug der Kalifornier (Foto: Lester Balajadia / shutterstock.com)

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top-Value-Investors Warren Buffett vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von über 70 Milliarden US-Dollar ist er der drittreichste Mensch der Welt. Nahezu sein gesamtes Vermögen ist in dem von ihm aufgebauten und geleiteten Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway angelegt, dessen größter Aktionär er selber ist. Aktuell hält er immer noch knapp 19 % der Gesellschaftsanteile, obwohl er seit 2006 kontinuierlich Aktien für Spenden verkauft. Ohne diese Spenden hielte er knapp 31 % und wäre mit 108,8 Milliarden US-Dollar mit Abstand der reichste Mensch der Welt.

Buffett gilt als einer der besten Anleger weltweit. Sein Spitzname „Das Orakel von Omaha“ verdankt er seinem wertorientierten, äußerst erfolgreichen und langfristig ausgerichteten Investmentstil. Im den vergangenen 35 Jahren konnte Buffett für seine Anleger einen Gewinn von 18,6% pro Jahr einfahren. Der S&P 500-Index konnte im gleichen Zeitraum um lediglich 10,9% pro Jahr zulegen.

Seine aktuell drei größten Beteiligungen sind folgende:

Apple:

Die mit Abstand größte Position im Portfolio von Warren Buffett ist mit einer Gewichtung von 43,6% weiterhin die Apple-Aktie. Insgesamt hat das Orakel von Omaha die stolze Summe von 117 Milliarden Dollar in den Papieren des Smartphone-Giganten investiert. Seine ersten Apple-Aktien kaufte Buffett bereits im ersten Quartal 2016. Bis ins dritte Quartal 2018 hinein hat der Großinvestor seine Position massiv aufgestockt. Bei einem durchschnittlichen Einstandspreis von 129 Dollar je Anteilschein sitzt Buffett inzwischen auf hohen Buchgewinnen von rund 250%.

Im zurückliegenden Quartal hat Apple erstmal die magische Marke von 100 Milliarden Dollar beim Umsatz (111,4 Milliarden Dollar) deutlich überschritten und damit ein neues Rekordquartal erzielt. Einmal mehr erwies sich das iPhone, das allein für 65,6 Milliarden Dollar Umsatz verantwortlich war, als größter Geschäftstreiber. Aber auch der Bereich „Apple Services“ (Apple Music, Apple TV+, Apple Arcade, iCloud) mit 15,8 Milliarden Dollar Umsatz, der Bereich „Wearables, Home und Accessories“ mit 12,9 Milliarden Dollar Umsatz und der Mac (8,7 Milliarden Dollar) sowie das iPad (8,4 Milliarden Dollar) trugen einen ordentlich Teil zu dieser Entwicklung bei.

Zugleich steigerte der Technologiekonzern seinen Gewinn von 22,23 auf 28,75 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Zuwachs um 29,3%.

Bank of America:

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 11,3% ist die amerikanische Großbank Bank of America. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von 30,6 Milliarden Dollar an dem Finanzkonzern. Im zurückliegenden Quartal hat die Investorenlegende die Position unverändert gelassen. Mit einer Beteiligung von 11,68% an dem Unternehmen gehört Buffett zu den größten Einzelaktionären.

Die Bank of America ist eine der führenden Banken in den USA. Insgesamt versorgt die Bank of America Kunden in rund 4.400 Filialen mit klassischen Bankdienstleistungen und Beratungen. Des Weiteren betreibt das Kreditinstitut rund 16.000 Bankautomaten in allen US-Bundesstaaten und dem District of Columbia. Neben den USA ist die Bank of America in über 35 weiteren Ländern rund um den Globus präsent.

Coca Cola:

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 8,13% ist mit der Aktie von Coca Cola der weltweit führende Softdrinkhersteller. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von gut 22 Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 9,3% aller ausstehenden Aktien des Konzerns. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position unverändert gelassen.

Im Schlussquartal musste der weltgrößte Getränkehersteller aufgrund der Corona-Krise weitere Abstriche machen. Der konzernweite Umsatz sank zwischen Oktober und Ende Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 5% auf 8,6 Milliarden Dollar. Damit deutet sich aber eine leichte Entspannung an. Im dritten Quartal lag der Umsatzrückgang noch bei 9% und im zweiten Quartal sogar bei 28%. Einen deutlichen Einbruch mussten die Aktionäre im zurückliegenden Quartal beim Gewinn verkraften, der um 29% auf 1,5 Milliarden Dollar zusammenschrumpfte. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 fielen die Erlöse um elf Prozent auf 33,0 Milliarden Dollar. Unterm Strich verdiente das Unternehmen 7,7 Milliarden Dollar und damit rund 13% weniger als im Vorjahr. 

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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