Finanzcrash droht: US-Anleihen-Rendite auf niedrigstem Stand seit dem 2. Weltkrieg

Große Turbulenzen erleben aktuell auch die Anleihe-Märkte.

In Deutschland sackte erst vor wenigen Wochen die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen erstmals in den negativen Bereich.

Doch auch in den USA ist aktuell viel los bei den Anleihen.

Mit einer Rendite von weniger als 1,4% erreichten 10-jährige amerikanische Staatsanleihen den tiefsten Stand seit dem 2. Weltkrieg bzw. der Weltwirtschaftskrise.

Doch was viele heute als normal betrachten, bedeutet für mich „Alarmstufe Rot“.

Wie zur Zeit der Weltwirtschaftskrise, so zeigen auch jetzt wieder die weltweit extrem niedrigen Zinsen an, dass sich der Wirtschafts-Zyklus seinem Ende nähert und das Finanzsystem bald crashen wird.

Niedrige Zinsen sind klares Krisen-Signal

Niedrige Zinsen bedeuten für unser Wirtschafts-System, dass die Wirtschaft nicht rund läuft und deshalb zu wenig Kredite aufgenommen werden. Zusätzlich bedeutet es, dass die Inflationsrate sehr niedrig ist, weil die Teuerungsrate in den Zins eingepreist wird.

Beides jedoch – sowohl eine schlecht laufende Wirtschaft, wie auch eine niedrige Inflationsrate – ist für das System sehr kritisch, weil die Entwicklung sehr schnell in eine Deflations-Spirale münden kann.

Bricht der Konsum weiter ein und fallen die Preise noch tiefer, entstehen sich selbst verstärkende deflationäre Kräfte, die am Ende Konzerne und Banken zusammenbrechen lassen und zu Massen-Arbeitslosigkeit führen.

Es ist kein Zufall, dass wir zuletzt solch niedrige Zinsen in der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre gesehen haben. Mir zeigt die Entwicklung jedenfalls überdeutlich, dass wir kurz vor einem gewaltigen Crash stehen.

Deshalb ist es für Sie gerade jetzt wichtig, Ihr Vermögen aktiv abzusichern. Gegen die Auswirkungen der kommenden Deflations-Katastrophe helfen Ihnen beispielsweise Investitionen in Fremdwährungen.

Fremdwährungen sichern Ihr Depot ab

Bei dem bevorstehenden Crash sehe ich gerade eine große Gefahr für den Euro, aber auch für den US-Dollar.

Daher kommt es jetzt schon darauf an, das Depot krisenfest zu machen – eben mit Investments außerhalb der gängigen Währungen.

Doch was sind klassische Fluchtwährungen?

Hier ist der Schweizer Franken sicherlich eine der ersten Adressen. In Europa ist zudem noch die norwegische Krone eine gute Möglichkeit.

Allerdings gelten bei beiden Ländern besondere Regelungen. Sie können also nicht einfach in Norwegen ein Konto eröffnen. Etwas leichter ist das noch in der Schweiz.

Fakt ist aber: Wenn Sie wirklich in Fremdwährungen aktiv werden wollen, müssen Sie schon einige Dinge beachten.

13. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Günter Hannich. Über 344.000 Leser können nicht irren.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt