Finanzcrash: EZB-Bankenwächter sehen faule Kredite als größtes Risiko

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Die Anzahl der Risiken wird immer größer. Jetzt haben sich auch Verantwortliche der Europäischen Zentralbank (EZB) besorgt geäußert. (Foto: nitpicker / shutterstock.com)

Die Zeiten der Ruhe in Europa und vielen Teilen der Welt sind vorbei. 10 Jahre nach der globalen Finanzkrise haben sich viele Faktoren verschlechtert. Damit wächst die Gefahr eines erneuten Crashs, der von den Ausmaßen her die globale Finanzkrise noch deutlich in den Schatten stellen wird.

Wie ernst die Lage jetzt schon ist, erkennen auch immer mehr Experten hier in Europa. Dabei ist die Bandbreite der Gefahren jetzt deutlich größer als noch vor einigen Jahren. Nach Auffassung der EZB-Bankenaufsicht sind faule Kredite im Euroraum und geopolitische Risiken die größten Bedrohungen für das Finanzsystem im nächsten Jahr.

Immer noch gibt es im Euroraum faule Kredite in Höhe von 657 Milliarden Euro – davon allein 159 Milliarden Euro in Italien. Also nahezu ein Viertel. Dazu kommen geopolitische Risiken, der Brexit und drohende Handelskriege. Diese Mischung ist tatsächlich wirklich gefährlich und eine solche Häufung von Risikofaktoren hat es schon lange Zeit nicht mehr gegeben.

Aktuell werden die Risiken immer größer

Ich sehe es ähnlich: Die Risiken für eine erneute Finanzkrise werden letztlich nicht kleiner, sondern im Gegenteil, immer größer. Die Finanzkrise von 2008 wurde nie gelöst und die faulen Schulden aus dieser Zeit werden in der nächsten Krise viele Banken endgültig zu Fall bringen. Die Probleme sind letztlich in einem System, das auf immer schneller zunehmender Verschuldung beruht, nicht lösbar.

Daher ist eine neue, noch viel größere Finanzkrise nur die logische Folge. Deshalb ist es für Sie wichtig, dass Sie sich jetzt schon aktiv auf diesen unvermeidlichen Crash vorbereiten. Das tun Sie, indem Sie Ihr Vermögen breit streuen.

Doch genau hier machen viele Anleger immer wieder einen großen Fehler: Sie verzichten auf die Streuung und setzen nahezu alles auf eine Karte. Das kann nicht gutgehen, wenn es dann zu einem Crash kommt. An sich ist es eine logische Sache, durch die Streuung des Vermögens das Risiko besser zu verteilen.

Sichern Sie sich jetzt schon aktiv vor dem kommenden Crash

Doch gerade die stetig steigenden Börsenkurse in viele Branchen haben etliche Anleger dazu verleitet, große Teile des Vermögens in Aktien zu investieren. Dabei zeigen aktuell auch viele deutsche Substanzwerte große Schwächen. Es bleibt eben dabei: Die Börse ist eben keine Einbahnstraße nach oben. Insofern kommt Ihrer persönlichen Absicherung eine ganz wichtige Rolle zu.

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Günter Hannich
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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