Fresenius dank Übernahme-Strategie in der Spur

Fresenius kann dank der Übernahme-Strategie kräftig zulegen. DIe Aktie ist noch nicht angesprungen, doch das kann sich demnächst ändern. (Foto: Fresenius SE & Co. KGaA)

Die Einkaufstour des Klinik-Betreibers Fresenius zahlt sich langsam aus:

Dank der Übernahme der spanischen Krankenhaus-Kette Quironsalud im September 2016 konnten die Hessen bei der Vorlage der Halbjahres-Zahlen überzeugen:

Die Umsätze schossen im 2. Quartal gegenüber dem Vorjahres-zeitraum um 18% in die Höhe, der Gewinn sogar um 21%.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Für das Gesamtjahr bleibt Fresenius optimistisch; die vor Kurzem angehobenen Wachstums-Ziele sollen erreicht werden.

Quironsalud-Übernahme überzeugt bei Zahlenvorlage…

Die starken Ergebnisse sind nicht zuletzt dem 2016 an die Konzern-Spitze berufenen Manager Stephan Sturm zu verdanken.

Dieser hatte nach kurzer Amtszeit die Quironsalud-Übernahme auf den Weg gebracht.

Mit einem Übernahme-Preis von 5,7 Mrd. € war der Zukauf direkt der größte Deal der Firmengeschichte.

Doch Sturm wollte die Wachstumsstory Aufrecht erhalten. Die Spanier brachten 2,5 Mrd. € Umsatz mit und waren sehr profitabel.

 ….und könnte auch zukünftig die Ergebnisse antreiben

Zugleich machte sich Fresenius berechtigte Hoffnungen auf Synergien. Noch ist Quironsalud nicht vollständig integriert, doch der Konzern spricht von sehr guten Fortschritten.

Der heute gezeigte, überraschend große operative Erfolg bei der Konzerntochter Helios könnte also in Zukunft sogar noch größer werden.

Langfristig gedacht, überzeugt auch das Wachstums-Potenzial des Zukaufs:

Die Anzahl der Betten pro Krankenhaus und die Pro-Kopf-Gesundheits-Ausgaben liegen im europäischen Vergleich noch sehr niedrig.

Bis 2020 soll Gewinn um fast 70% steigern

Sturm hat in den vergangenen 12 Monaten nicht nur Quironsalud übernommen.

Im April dieses Jahres kündigte der Medizin-Konzern auch noch die Übernahme des US-amerikanischen Generika-Herstellers Akorn an sowie die Übernahme des Biosimilar-Geschäfts von Merck.

Auch diese Deals galten, wie in Aussicht gestellt, der Wachstums-Generierung.

Fresenius will bis 2010 einen Unternehmens-Gewinn von 2,7 Mrd. € erreichen (nach 1,6 Mrd. € in 2016).

Fresenius-Aktie mit Nachhol-Potenzial

Nach 1 Jahr Amtszeit hat Sturm schon über 10 Mrd. € für Übernahmen ausgegeben. Die heutigen Zahlen zeigen, dass die Strategie 1. Früchte trägt.

Wie so oft bei Übernahmen, dauert es allerdings noch ein wenig, bis der wahre Mehrwert eines Deals sichtbar wird.

Viele Investoren denken jedoch nicht so weit und verkaufen, wenn das Management eine Einkaufstour ankündigt.

Nicht selten ist den Anlegern das Risiko zu groß, dass sich der Deal nicht wie erwartet auszahlt. Bei Fresenius könnte es ähnlich gewesen sein:

Die Fresenius-Aktie hinkt dem DAX auf Jahressicht 10% hinterher. Gemessen an der historischen Durchschnitts-Bewertung ist sie ein Schnäppchen.

Gelingt es Fresenius die Übernahme-Skeptiker im 2. Halbjahr erneut mit starken Zahlen zu überzeugen, könnte das Papier seine relative Schwäche ablegen und in kurzer Zeit deutlich zulegen.

Ein Blick lohnt sich!


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Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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