Fresenius – Die deutsche Gewinn-Maschine

Von der Apotheke zum Weltkonzern – Fresenius ist ein eher unscheinbares, doch umso erfolgreicheres Unternehmen, wie dieser Artikel zeigt: (Foto: Fresenius SE & Co. KGaA)

Fresenius wird den Gewinn 2017 zum 51. Mal in Folge steigern. Der Konzern ist wirklich eine Gewinn-Maschine, die sich nicht stoppen lässt:

Der um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn soll im Geschäftsjahr 2017 um 19 – 21% zulegen und der währungsbereinigte Umsatz um 15 – 17%.

Neuer Chef setzt 1. Ausrufezeichen

Durch die 5,8 Mrd. € schwere Übernahme der spanischen Quirónsalud wurde Fresenius auch in Spanien zum führenden Klinik-Betreiber.

Quirónsalud ist die größte private Klinik-Kette in Europa außerhalb Deutschlands mit 43 Kliniken und 35.000 Mitarbeitern.

Fresenius schaffte sich mit der Übernahme ein noch breiteres Fundament für weiteres Wachstum.

Gut 2 Monate nach seinem Amtsantritt setzte der neue Vorstands-Vorsitzende Stephan Sturm damit das 1. große Ausrufezeichen.

Man erwartet durch die Übernahme mittelfristig einen zusätzlichen Beitrag von 520 – 550 Mio. € zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie jährliche Synergie-Effekte von 50 Mio. €.

Erfreulich: Wachstum in allen Regionen

In den beiden größten Regionen, Nordamerika und Europa, stieg der Umsatz im 1. Halbjahr um 14% respektive 27%.

Hervorragend liefen auch die Geschäfte in Lateinamerika mit einem Umsatz-Anstieg um 25%.

Der Klinik-Betreiber Helios profitierte vom Zukauf der spanischen Kette Quirónsalud, und der Infusions-Spezialist Kabi freute sich über ein gut laufendes Geschäft in den Emerging Markets.

Fresenius Kabi ist mit einer operativen Marge von 19,4% die mit Abstand rentabelste Sparte. Bei Kabi wird die Übernahme von Akorn für weiteres Wachstum sorgen.

Akorn stellt verschreibungspflichtige und rezeptfreie Arzneimittel her und ergänzt Kabis Generika-Portfolio.

Mit einem Kaufpreis von 4,4 Mrd. € ist Akorn die bisher zweitgrößte Übernahme der Firmengeschichte.

Fresenius setzt auch auf Biosimilars

Der Klinik-Betreiber setzt jetzt auch auf Biosimilars und übernimmt die Biotech-Generika-Sparte von Merck.

Die Bad Homburger zahlen für dieses Geschäftsfeld mit Nachahmer-Medikamenten von Biopharmazeutika zunächst 170 Mio. € in bar.

Später können dann noch Meilenstein-Zahlungen von bis zu 500 Mio. € dazukommen. Obendrein soll es eine Umsatz-Beteiligung für Merck im 1-stelligen Prozentbereich geben.

Bislang erzielt Merck in der Sparte noch keine Umsätze und hat erst 1 Präparat im letzten Stadium der klinischen Entwicklung.

Der hohe Kaufpreis zeigt aber: In Biosimilars steckt enormes Potenzial.

Das Beste: Alle Segmente werden weiter wachsen

Die alternde Bevölkerung in der gesamten westlichen Welt sorgt für einen nicht versiegenden Strom an neuen Kunden und für stetig steigenden Umsatz.

2016 waren das über 29 Mrd. €, als Gewinn blieben fast 1,6 Mrd. € übrig.

In den vergangenen 5 Jahren ist der Gewinn im Durchschnitt um 18% jährlich gestiegen. Die Zahlen zum 1. Halbjahr bestätigten den Wachstums-Trend.

Auf dem Weg zum Dividenden-Aristokraten

Fresenius schüttet rund 1/5 des Gewinns aus. Dabei ist der Konzern auf dem Weg zu einem Dividenden-Aristokraten.

Als solcher darf sich ein Unternehmen bezeichnen, wenn es in den vergangenen 25 Jahren die Dividende kontinuierlich jedes Jahr angehoben hat.

Und 2017 hob Fresenius die Dividende zum 24. Mal nacheinander an.


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© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
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