Ganz nebenbei: Angekündigte +16,6% Extra-Gewinn

Vor rund 8 Monaten stellte ich Ihnen hier in Chartanalyse-Trends eine etwas provokante Frage:

„Verdienen Sie +40% Gewinn lieber mit einer deutschen Aktie oder lieber mit einer amerikanischen Aktie?“

Klar. Eigentlich sollte es uns als Investoren gleichgültig sein, mit welchen Aktien wir Profit machen. Dennoch erreichen mich immer wieder mal Anmerkungen von Lesern, sie würden ihr Geld lieber in deutsche Dividendentitel anlegen.

Erfahrungsgemäß erhalte ich auf meine Nachfrage nach den Gründen dann Antworten wie:

„Ich kenne mich bei US-Aktien einfach zu wenig aus.“

„Mir sind die Transaktionskosten beim Kauf an einer Auslandsbörse zu hoch.“

Was macht eine Aktie für Sie bekannt?

Meine Gegenfrage zur ersten Aussage lautet dann meist: „Ihnen sind also Unternehmen wie Apple, Google oder Microsoft weniger bekannt, als Firmen wie KUKA, Bertrandt oder QSC?“

Mal ehrlich: Was macht Aktien für Sie besser vertraut? Das dürfte doch wohl in erster Linie der Firmenname sein? Aber: Verdienen Sie deshalb mehr Geld mit deutschen Aktien, weil Ihnen Namen wie Bayer oder Siemens geläufiger sind, als Celgene oder 3D-Systems?

Die beiden letztgenannten Namen sind übrigens Beispiele für von mir in den letzten 2 Jahren im Momentum-Trader empfohlene Wachstumsaktien. Mit diesen Titeln fuhren meine Leser Gewinne von +111,2% und +39,3% ein.

Dabei haben Celgene und 3D-Systems durchaus Ähnlichkeiten mit Bayer und Siemens. Celgene ist ebenso ein Pharmakonzern wie Bayer und 3D-Systems entwickelt und vertreibt 3D-Drucker.

Ganz nebenbei: Im Momentum-Trader stelle ich meinen Lesern jede Neuempfehlung ausführlich vor lege die Ergebnisse meiner intensiven Analysen offen. Meine Leser wissen also, in was sie investieren.

Geld sparen mit dem richtigen Broker

Zum zweiten Argument lautet meine Antwort regelmäßig:

„Wenn Sie heutzutage noch mit einer Bank oder einem Broker arbeiten, die / der Ihnen für die Ausführung einer Order an einem amerikanischen Börsenplatz mehr als das Doppelte berechnet wie an einem deutschen Börsenplatz, dann sind Sie vermutlich einfach nur schlecht informiert.“

Dieselben Banken, die Ihnen diese völlig überzogenen Kosten für Auslandsorders plausibel machen wollen, stellen Ihnen schon seit Jahren Zinsen von 10% bis 14% für Ihren Dispo-Kredit in Rechnung, obwohl sie sich das Geld bei der Notenbank inzwischen zum Nulltarif leihen.

Mein Tipp: Wenn Sie meinen Börsendienst Momentum-Trader „Gewinne mit Wachstumsaktien“ 30 Tage lang gratis und unverbindlich testen, erhalten Sie unter anderem Zugriff auf meinen kostenlosen Spezialreport zum Thema „Brokervergleich“.

Dort können Sie einen Broker kennenlernen, der für die Order in den USA sogar weniger berechnet als für die ohnehin schon unschlagbar günstige Order in Deutschland.

Ganz nebenbei: Angekündigte +16,6% Extra-Gewinn

Sie sehen, es gibt eigentlich keine ernsthaften Gründe, warum Sie nicht auch mit US-Aktien gutes Geld verdienen sollten.

Schauen wir einmal gemeinsam auf den nachfolgenden Chart. Er zeigt den DAX 30 im Vergleich zum amerikanischen Index S&P 500. Als Ausgangspunkt habe ich den 18. Juni 2014 gewählt. An diesem Tag lautete das Fazit meines Chartanalyse-Trends-Beitrages:

„Die Entwicklung seit Mai dieses Jahres führte den Euro nämlich auf die seit fast 2 Jahren gültige Aufwärtstrend-Linie zurück.

Wird dieser Aufwärtstrend gebrochen – und darauf deutet Vieles hin – dann wird der Euro auf absehbare Zeit schwächer tendieren. Für in USD-Aktien investierende Euro-Anleger winken dann – wie schon zwischen 2011 und 2012 – zusätzliche Währungsgewinne in den kommenden Monaten.“

vergleich dax 30 mit s&p 500 in usd und euro-25-02-2015

Vergleich DAX 30 mit S&P 500 in USD und Euro

Wie wir wissen, ist meine Einschätzung eingetroffen: Seit dem 18. Juni 2014 hat der Euro gegenüber dem US-Dollar -16,6% an Wert verloren. Das brachte den in Euro investierenden Anlegern einen Währungsgewinn in gleicher Höhe.

Und genau das zeigt die obige Grafik: Beim einfachen Index-Vergleich hat der DAX 30 knapp, allerdings auch erst seit Mitte Januar 2015, die Nase vorn. Inklusive des Währungsgewinns haben sich US-Aktien (grüner Kursverlauf) seit Juni 2014 sogar signifikant besser entwickelt.

25. Februar 2015

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Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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