Gold auf dem Weg zu 1.600 US-Dollar

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Gold und die 1.600 US-Dollar sind zum Greifen nahe. Wenn wir diese Marke auf Tagesschlusskursbasis halten, können die Bullen richtig Gas geben. (Foto: Image Wizard/Shutterstock)

Gold sollte sich beeilen. Ende Februar endet die saisonale Hochzeit für das Edelmetall. Bis dahin könnten wir aber die 1.600 US-Dollar noch erleben. Viel fehlt vor allem nicht. Außerdem zeigt der Chart, dass Gold sich gerade an eine steile Trendlinie hält.

Gold im Chartcheck

Bevor der aus Sicht des Goldpreises meist langweilige Frühling kommt, gibt Gold jetzt noch einmal Gas. Ein starker Abverkauf zum Monatswechsel hatte den Bullen kurz die Laune verdorben. Doch jetzt sind sie wieder dabei und treiben die Kurse nach oben.

Der Chart sieht gut aus und Gold sollte auch demnächst wieder steigen. Die 1.600 US-Dollar können schon bald erreicht werden. Spätestens Ende der Woche, da Gold meist zum Wochenende hin ansteigt.

Richten Sie sich einfach an die Trendlinie im Chart. Erst wenn Gold darunter fällt, also die Linie durchbricht, hätten die Bären wieder eine Chance.

Bis dahin sollte Gold aber weiter nach oben gezogen werden. Und bei 1.600 US-Dollar ist noch lange nicht Schluss.

Gold in US-Dollar: Wann gibt es das neue Allzeithoch?

Im September 2011 stand Gold in der Spritze bei 1.920 US-Dollar. Im Anschluss ging es nur noch bergab. Das Tief folgte im Dezember 2015 bei 1.046 US-Dollar. Das war schon eine beeindruckende Strecke, die der Goldpreis zurückgelegt hatte. Inzwischen haben wir zwei Drittel davon wieder aufgeholt.

Überhaupt, seit Ende 2018 ist Gold ist einem schönen Aufwärtstrend. Nicht allzu übertrieben, aber dennoch relativ konstant. Klar, zwischendurch gibt es immer wieder einmal Gegenwind. Per hohem Hebel kann Gold am Papiermarkt ja auch einfach nach unten gedrückt werden. Insofern ist es durchaus eine Leistung der Bullen, dass wir schon wieder bei fast 1.600 US-Dollar stehen.

Das kann sich mehr als sehen lassen. Doch wo liegen eigentlich die Ziele für die nächsten Jahre? Selbst erfahrende Fondsmanager erwarten sich von Gold sehr viel in den kommenden Jahren. 2.000 US-Dollar pro Unze sind dabei noch recht wenig. Das könnte laut deren Zielen noch deutlich mehr werden. Oft hört man aber die Zahl zwischen 2.000 und 4.000 US-Dollar. Warum auch nicht? Die Notenbanken machen das Geld wertlos. Da sollte Gold ja wohl auch im wertlosen Geld steigen können!

Silber besser als Gold?

Wenn Sie nicht das nötige Spielgeld haben, um sich den Keller mit Gold zu verkleiden – wechseln Sie einfach auf Silber. Das Edelmetall wird auch in der Industrie verwendet und hinkt Gold ordentlich hinterher. Insofern sehen einige Experten den kommenden Goldboom auch als Chancen für Silber, sogar noch mehr dort.

Schließlich können beide Edelmetalle stark ansteigen. Das Potential dazu haben sie. Und wenn Silber dann noch wieder im langfristigen Verhältnis zu Gold aufschließt, bekommen die Investoren, die Silber gekauft haben, das größte Stuck vom Kuchen ab. So zumindest die Theorie. In ein paar Jahren wissen wir dann, wer Recht behalten hat.

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Bullisches Chartmuster für Gold! Stehen wir bald wieder über 2.000 US-Dollar?Wenn der Goldpreis bis auf 1.640 US-Dollar fallen sollte, wird er danach steil nach oben schießen, um die Ziellinie zu erreichen und neue Allzeithochs machen zu können. › mehr lesen


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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.