Goldpreis startet durch

In diesen Tagen legt der Goldpreis massiv zu – aber hauptsächlich in US-Dollar gerechnet. Erfahren Sie hier, warum es sich aber auch für Euro-Anleger lohnt, auf Edelmetalle zu setzen. (Foto: Billion Photos / Shutterstock.com)

Der Goldpreis startet weiter durch und nimmt Kurs auf die Marke von 1.350 Dollar pro Unze. Das ist auf jeden Fall positiv. Doch wenn Sie in Deutschland Gold kaufen, macht sich der Preisanstieg bislang gar nicht so stark bemerkbar. Erfahren Sie heute, woran das liegt.

Gerade beim Gold macht sich der Währungseinfluss stark bemerkbar. Und gerade aktuell verliert der US-Dollar gegenüber dem Euro deutlich an Wert: Ein Wertverlust von fast 4% in einem Monat ist da ein klares Signal. Dennoch ist es eben so, dass Gold erst einmal in Dollar notiert.

Und hier steht ein 52-Wochen-Hoch von 1.346 Dollar zu Buche. Diesen hohen Preis mussten Investoren am 10. September 2017 für die Feinunze bezahlen. Hier sehen Sie ganz klar, dass nur noch wenige Dollar fehlen bis zu diesem Wert.

Ganz anders sieht die Bilanz für den Euro-Goldpreis aus – der ja nun einmal für uns relevant ist: Hier erreichte der Goldpreis sein 52-Wochen-Hoch mit fast 1.225 Euro pro Unze schon im April. Damals war schlicht und einfach der US-Dollar deutlich stärker als heute. Stellen Sie sich vor: Seitdem hat die US-Leitwährung bis jetzt 15% an Wert verloren. Das ist schon eine deutliche Verschiebung, die auf vielen Ebene deutliche Auswirkungen hat.

Dollar-Schwäche treibt den Goldpreis an

Und tatsächlich war es eben in der Vergangenheit oft so, dass in schwachen Dollar-Phasen der Goldpreis regelmäßig zugelegt hat. Genau das erleben wir in diesen Wochen wieder: Der Euro hat mit mehr als 1,22 Dollar jetzt den höchsten Stand seit Ende 2014 erreicht. Ob sich dieser Trend nun weiter fortsetzt, wird sich noch zeigen müssen. Klar ist aber: Auf- oder Abwertungen zwischen US-Dollar und Euro von rund 15% auf Jahresbasis sind schon sehr starke Ausschläge.

Aber genau hier kommen eben auch Ihre Edelmetall-Investitionen ins Spiel. Damit Sie sich gegen die Schwankungen an den Finanzmärkten absichern, bietet es sich an, direkt auf Gold und im geringeren Maß auch auf Silber zu setzen.

Ich meine hier ganz klar die physischen Edelmetalle mit Barren und Münzen. Die haben auf jeden Fall das Potenzial auch in Krise Ihnen im Depot eine hohe Stabilität zu bieten. Eine andere Möglichkeit haben Sie hier mit Rohstoffaktien – also den Produzenten von Gold, Silber und anderen Metallen.

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Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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