Goldsektor: Es bleibt spannend

In diesen Tagen ist es weiterhin spannend im Goldsektor – viele Meldungen auch zu neuen Übernahmen sorgen für Bewegung. (Foto: optimarc / Shutterstock.com)

Die Goldbranche bleibt weiterhin stark Bewegung. Das zeigen verschiedene Meldungen ganz genau auf. Zum einen liegen die Zuflüsse bei den goldgedeckten ETFs mittlerweile auf dem höchsten Niveau der vergangenen 5 Jahre. Zum anderen gibt es immer wieder Meldungen über Fusionen und Übernahmen, die für neue Fantasie im Sektor sorgen.

So hat jetzt der südafrikanische Goldproduzent Goldfields eine Übereinstimmung getroffen, 50 % des Asanko Gold Geschäfts in Ghana für die Summe von 165 Millionen Dollar zu übernehmen. Ganz wichtig dabei: Goldfields übernimmt diesen Anteil auf Projektebene und nicht als mögliche Übernahme der Firma. Doch ist dies nur ein weiterer Deal in der Goldbranche. Das ist auf jeden Fall ein positives Zeichen für die weitere Entwicklung.

Auch der physische Markt hat immer wieder spannende Meldungen zu bieten. So sind in Indien im Januar und Februar die Verkaufszahlen beim Gold deutlich zurückgekommen. Das haben Marktexperten sofort auf die Einführung einer neuen Verkaufssteuer von 3 % zurück gefühlt. So wie es jetzt aussieht, hat sich der Markt wieder etwas beruhigt und das Kaufinteresse in Indien ist wieder zurückgekommen.

Nach längerer Zeit: Goldman Sachs ist wieder optimistisch für den Goldpreis

Zudem tauchen jetzt auch positive Prognosen zum Goldmarkt auf. Ganz besonderes Augenmerk ist dabei in Tagen auf Goldman Sachs gerichtet. Die Rohstoffexperten der bekannten US-Bank sind das erste Mal seit 5 Jahren wieder positiv gestimmt zur weiteren Entwicklung beim Gold.

Dafür machen die Experten gleich verschiedene Punkte verantwortlich. So erwarten die Experten eine weiter ansteigende Inflation, was auf jeden Fall positiv für Gold wäre. Gleichzeitig hat auch das Risiko einer deutlichen Korrektur bei den Standardaktien zugenommen. In diesem Umfeld halten die Goldman Sachs Experten Gold wieder für aussichtsreich.

„Gold wird hauptsächlich als Absicherung gegen Risiken gekauft. Genau das macht es jetzt wieder attraktiv“, heißt es dazu von Goldman Sachs. Daher haben die Experten jetzt die Preisprognose auf Sicht der kommenden 3 Monate in den Bereich von 1.300-1.400 Dollar angehoben. Bislang lag diese Prognose im Bereich zwischen 1.275 und 1.375 Dollar.

Eine Sache fällt aber in diesen Tagen ganz klar auf: Die großen Goldproduzenten können sich noch gut halten. Kleinere Goldaktien – ob nun schon als Produzent tätig oder noch in der Entwicklung von Vorkommen – haben massive Probleme und die Kurse sinken zum Teil kräftig. Was dahinter steckt, werde ich Ihnen schon morgen am Beispiel einer sehr spannenden Goldaktie näher vorstellen.

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Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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