Griechische Wirtschaft enttäuscht immer weiter – Das Drama nimmt kein Ende

Die griechische Wirtschaft schrumpft und rutscht einmal mehr in die Rezession – erneute Warnsignale, die eine größere Krise ankündigen. (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

Das Thema Griechenland lässt uns einfach nicht los; das Krisenland im Süden Europas kommt nicht zur Ruhe.

Griechenland: Wirtschafts-Erholung bleibt weiter aus

Die erhoffte Wirtschafts-Erholung bleibt einfach aus. So sackte die Wirtschafts-Leistung zuletzt wieder ab: Im 4. Quartal 2016 ging es um 1,2% nach unten.

Auch in den ersten 3 Monaten des laufenden Jahres setzte der negative Trend sich mit einem weiteren Rückgang von 0,5% fort.

Eine solche Entwicklung bedeutet eine erneute Rezession für Griechenland. Laut Definition ergibt sich eine solche Rezession genau dann, wenn die Wirtschafts-Leistung 2 Quartale hintereinander fällt.

Optimistisch ist jetzt noch die EU-Kommission für die Wirtschafts-Entwicklung in Griechenland.

Im aktuellen Frühjahrs-Gutachten der EU wird dem Land für das laufende Jahr noch ein Wirtschafts-Wachstum von 2,1% zugetraut.

Das hört sich zunächst einmal positiv an, doch zuvor lag die Wachstums-Prognose hier bei 2,7%.

Hieran erkennen Sie ganz klar: Auch auf Seiten der EU erwartet man einen Rückgang der Wachstums-Dynamik.

Im Übrigen ist Brüssel damit sogar schon deutlich optimistischer als die griechische Regierung selbst. Denn diese hat als Wachstumsziel mittelfristig nur noch 1,8% ins Auge gefasst.

Griechische Politiker sind enttäuscht

Viele Hoffnungen haben sich eben nicht erfüllt. Darauf weist auch der aktuelle griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos hin.

So läuft zum einen die Konjunktur nicht so gut wie erwartet und die Investitionen insbesondere aus dem Ausland entwickeln sich derzeit zum anderen enttäuschend.

Für mich ergeben sich daher kaum Anzeichen für eine Trendwende.

Sie müssen sich eins vorstellen: Die griechische Wirtschaft ist in den vergangenen Jahren immer weiter geschrumpft.

Seit dem Ausbruch der Krise ist beispielsweise die Wirtschafts-Leistung des Landes um knapp 25% gesunken.

Die Schuldenquote im Verhältnis zur Wirtschafts-Leistung ist zuletzt immer weiter gestiegen und erreicht jetzt mittlerweile schon fast 180%.

Fazit und Ausblick

Da kann ich Ihnen nur sagen:

So etwas geht nicht lange gut. Länder, die so massiv verschuldet sind, stehen immer mit dem Rücken zur Wand und der Staatsbankrott ist eine reale Gefahr.

Die Macher der Hilfsprogramme der vergangenen Jahre haben jedoch diesen Staatsbankrott immer weiter hinausgezögert.

Und auch jetzt sieht es wieder so aus, als ob das Land mit den neuen Hilfsprogrammen einmal mehr über Wasser gehalten werden könnte.

Doch an der Entwicklung in Griechenland erkennen wir eine Sache ganz deutlich:

Wenn ein so kleines Land schon so massive Auswirkungen auf den Euro hat, kann die Gemeinschafts-Währung mittel- bis langfristig einfach nicht überstehen.

Stellen Sie sich nur vor, dass ein wirklich großes Land einmal in massive Schwierigkeiten kommt! Dann würden die aktuell aufgesetzten Hilfsprogramme gar nicht mehr zu finanzieren sein.

Insofern bleibt die Entwicklung in Griechenland für mich weiterhin der wichtigste Faktor bei der Beurteilung der weiteren Entwicklung in der Euro-Zone.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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