Helma Eigenheimbau: Aktie mit 35% Plus seit Mai 2017

Die Aktie des mittelständischen Bau-Spezialisten Helma Eigenheimbau habe ich an dieser Stelle schon einige Male besprochen.

Jahrelang schrieb Helma eine makellose Erfolgsgeschichte: Von 2012 – 2016 kletterte die Helma-Aktie von 10 auf über 60 €.

Helma: Umsatz- und Gewinn-Warnung aus 2017 führte zu übertriebenem Abverkauf

In diesem Jahr folgte dann eine Umsatz- und Gewinn-Warnung, die es in sich hatte:

Die Umsatz- und Gewinn-Prognosen für dieses Jahr und für die folgenden Jahre wurden deutlich nach unten korrigiert.

Viele Anleger reagierten verschnupft und warfen ihre Helma-Aktien teils um jeden Preis (also ohne Limit) auf den Markt.

Die Folge: Die Helma-Aktie rutsche von Mitte Januar bis Anfang März dieses Jahres von 58 auf 38 € ab.

Sieht man sich die Meldung zu den nach unten angepassten Prognosen in Ruhe an und liest auch ein wenig zwischen den Zeilen, wird klar:

Es handelt sich dabei im Prinzip „nur“ um eine Verschiebung.

Daher riet ich den Lesern meines Börsendienstes „Mittelstands-Depot“ nach dem Absturz der Helma-Aktie zum Kauf dieser Position oder dazu, die Position auszubauen.

Das Ergebnis: Seit Mai dieses Jahres hat die Helma-Aktie bereits um 35% zugelegt.

Wenn wir uns jetzt die jüngsten Zahlen von Helma anschauen, wird noch einmal sehr deutlich, dass die negative Reaktion auf die Umsatz- und Gewinn-Warnung absolut übertrieben war:

Helmas Halbjahres-Zahlen im Überblick

Die Helma Eigenheimbau AG hat vor einigen Wochen ihre Zahlen für das 1. Halbjahr 2017 vorgelegt und im Zuge dessen über eine anhaltend positive Umsatz- und Ergebnis-Entwicklung berichtet.

So erhöhte sich der Umsatz in der 1. Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahres-Zeitraum um rund 7% auf 110,1 Mio. €.

Der bereinigte operative Gewinn (bereinigtes EBIT) legte um 0,2 Mio. € auf 6,6 Mio. € zu. Der Netto-Gewinn belief sich im 1. Halbjahr auf 4 Mio. € nach 3,6 Mio. € im Vorjahr.

Das bedeutet ein Plus von 11,1%. Der Gewinn je Aktie stieg ebenfalls um 11,1% von 0,90 € auf 1,00 €.

Wie in den Vorjahren, so wird Helma auch im laufenden Jahr witterungs- und projektbedingt einen Großteil des Jahres-Ergebnisses in der 2. Jahreshälfte erwirtschaften.

Ebenfalls positiv im Halbjahres-Bericht fällt auf, dass der Auftrags-Bestand per Ende Juni dieses Jahres bei 197,7 Mio. € lag – und damit um rund 9,9 Mio. € oder 5,3% über dem des Vorjahres.

Der höchste Auftrags-Bestand der Firmengeschichte zur Jahresmitte stellt, wie auch in den Vorjahren, eine gute Ausgangs-Position für ein umsatzstarkes 2. Halbjahr da.

Prognosen für 2017 und die Folgejahre

Auf Basis der erfreulichen Geschäfts-Entwicklung im 1. Halbjahr 2017 hat der Helma-Vorstand der seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr sowie die eigenen Planzahlen für die Jahre 2018 und 2019 bestätigt:

  • Demnach wird im laufenden Jahr ein Umsatz zwischen 290 und 300 Mio. € erwartet.
  • Für 2018 rechnet das Helma-Management mit einem Umsatz zwischen 325 und 340 Mio. €.
  • Und 2019 erwartet man Erlöse in einer Größenordnung zwischen 370 und 400 Mio. €.

Werden diese Planzahlen erreicht, dürfte der Kurs der Helma-Aktie im kommenden Jahr wieder in Regionen um 60 € vordringen.


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9. Oktober 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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