Hermle: Maschinenbauer bleibt in der Erfolgsspur

Über den deutschen Maschinenbauer Hermle habe ich an dieser Stelle bereits einige Male geschrieben.

Und i. d. R. gab es nur Positives von dem im baden-württembergischen Gosheim ansässigen Traditions-Unternehmen zu berichten.

So ist es auch heute, denn Hermle hat am heutigen Tag starke 9-Monats-Zahlen vorgelegt.

Bevor ich gleich auf die aktuellen Zahlen und die Hermle-Aktie eingehe, möchte ich Ihnen den Konzern noch einmal kurz vorstellen.

Denn Hermle steht nicht so sehr im Fokus der Medien und daher kennen sicher nicht alle unter Ihnen die Firma.

Hermle im Kurzportrait

Der erfolgreiche Maschinenbauer wurde im Jahr 1938 von Berthold Hermle gegründet und ist im schwäbischen Gosheim ansässig.

Damals firmierte man noch als „Firma Berthold Hermle – Schraubenfabrik und Fassondreherei“.

1957 begann die Produktion von Fräsmaschinen. Im Jahr 1990 folgte schließlich die Umfirmierung zur „Maschinenfabrik Berthold Hermle“ und am 10. April 1990 der Börsengang.

Die „Maschinenfabrik Berthold Hermle AG“ gehört seit vielen Jahren zu den profitabelsten, börsennotierten deutschen Maschinenbauern.

Der familiengeführte Betrieb ist schuldenfrei und konnte seinen Aktionären sogar während der Branchen-Rezession 2002/2003 Dividenden ausschütten.

Starke Zahlen: Alle Werte über Vorjahres-Niveau

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG setzte ihren erfreulichen Geschäftsverlauf im 3. Quartal 2017 fort:

Der Umsatz des schwäbischen Werkzeugmaschinenbauers erhöhte sich in den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres trotz wachsender Export-Hemmnisse um 2,5% auf 280,6 Mio. €.

Das Inlands-Volumen stieg um 4,8% auf 118,8 Mio. € und der Auslands-Umsatz um 0,9% auf 161,8 Mio. €.

Auch der Gewinn bewegte sich per Ende September leicht über dem sehr guten Vorjahres-Niveau.

Der Auftrags-Eingang von Hermle nahm in den Monaten Januar bis September 2017 um starke 13,0% auf 314,6 Mio. € zu.

Der Zuwachs beim Auftrags-Eingang wurde gleichermaßen im In- und Ausland generiert.

Der Auftrags-Bestand lag per Ende September bei 127,8 Mio. € – und damit einen Tick über dem Vorjahreswert von 127,7 Mio. €.

Zu der guten Bestell-Situation trugen neben der derzeit soliden Konjunktur auch Automatisierungs-Lösungen wie das Handling-System HS Flex bei, teilte Hermle im Rahmen der Vorlage der 9-Monats-Zahlen mit.

+2.200% Gewinn in 14 Jahren

Wie gut Hermle schon seit Jahren operativ unterwegs ist, zeigt die hervorragende Entwicklung des Aktien-Kurses:

Die Leser meines Börsendienstes „Der Depot-Optimierer“, die meiner Erst-Empfehlung im September 2003 – also vor 14 Jahren –  gefolgt sind, können sich inzwischen über ein Plus von mehr als 2.200% freuen (Kursgewinn + Dividenden).

Auch wenn die Hermle-Aktie in den kommenden 14 Jahren nicht noch einmal um 2.200% wird zulegen können:

Die Aktie bleibt ein Basis-Investment für konservative Nebenwerte-Fans und Dividenden-Jäger. In schwachen Börsen-Phasen können Sie die Aktie noch immer einsammeln.

14. November 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Rolf Morrien. Über 344.000 Leser können nicht irren.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt