Hermle und Dürr sind weiter auf Erfolgskurs

Die Quartals-Zahlen haben gezeigt, dass Hermle und Dürr auch in 2017 auf Erfolgskurs bleiben, was die Aktien überaus interessant macht. (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

Hermle hat im 1. Quartal positiv überrascht:

  • Der Umsatz stieg um 7,1%. Denn Hermle hatte die Produktion hochgefahren, um Lieferzeiten zu verkürzen.
  • Das Ergebnis verbesserte sich ebenfalls, konkrete Zahlen nannte Hermle aber nicht.
  • Während der Auslands-Umsatz wie erwartet um 10,7% auf 42,5 Mio. € schrumpfte, wuchs das Deutschland-Geschäft um 32,4% auf 44,5 Mio. €.
  • Der Auftrags-Eingang zog um 7,9% auf 95,6 Mio. € an. Der Auftrags-Bestand belief sich auf 102,3 Mio. € und lag damit um 8,3% über dem Wert zu Jahresbeginn.

Aufgrund der guten operativen Entwicklung und trotz hoher Investitionen in die Erweiterung der Produktions-Kapazitäten ist auch die Finanz- und Vermögenslage unverändert stabil.

Bis Ende Mai stieg der Umsatz ebenfalls um 7% auf 155,7 Mio. €, der Auftrags-Eingang sogar um 11% auf 168 Mio. €. Der Auftrags-Bestand lag bei 106,1 Mio. €.

Hausmesse im April war ein voller Erfolg

Auf starkes Interesse stießen Automatisierungs-Lösungen, die den Anforderungen von Industrie 4.0 gerecht werden.

Angesichts der anhaltend guten Geschäfts-Entwicklung ist das Management jetzt optimistischer als bei Vorlage des Quartals-Berichts.

Umsatz und operatives Ergebnis könnten durchaus die Vorjahreswerte erreichen.

Zwar belasten Handels-Hemmnisse beim Export nach China, Russland und in die Türkei, dennoch könnte Hermle auch diese Jahresziele übertreffen.

Denn Hermle ist für seine konservativen Prognosen bekannt. Auch 2016 liefen die Geschäfte besser als erwartet.

Hermle bleibt 1. Wahl im Maschinenbau. Die Aktie ist zwar hoch bewertet, Qualität hat aber ihren Preis.

Hermle: Unternehmens-Porträt

Die 1938 gegründete Maschinenfabrik Berthold Hermle AG gehört zu den führenden Herstellern von Werkzeug-Maschinen.

Die Fräs- und Bohrmaschinen dienen der Bearbeitung von Werkzeugen, Formen und Serienteilen.

Sie kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in anspruchsvollen Branchen zum Einsatz wie:

  • Medizintechnik,
  • Optik,
  • Luftfahrt,
  • Auto,
  • Rennsport
  • sowie bei deren Zulieferern.

Werksvertretungen bestehen in über 50 Ländern.

Dürr steht vor einem weiteren Rekordjahr

Schon im 1. Quartal stiegen der Umsatz um 8% und der Gewinn dank eines Sonderertrags aus dem Verkauf der Ecoclean um 63%.

Der Auftrags-Eingang lag mit 1,06 Mrd. € ebenfalls über Vorjahres-Niveau. Dürr profitierte vor allem von der hohen Nachfrage nach Holzbearbeitungs-Maschinen.

Die Tochter Homag erhielt 31% mehr Aufträge. Die Auto-Hersteller hielten sich mit Investitionen noch zurück.

Mit dem Verkauf von Ecoclean entfallen 150 Mio. € Umsatz. Dennoch will Dürr im Gesamtjahr einen Umsatz von 3,4 – 3,6 Mrd. € und einen Auftrags-Eingang von 3,3 – 3,7 Mrd. € erzielen.

Die operative Marge soll sich zwischen 7,5 und 8,3% bewegen, 2016 waren es 7,6%.

2017 wird für Dürr ein gutes Jahr

Zum einen verlief die Branchen-Messe Ligna im Mai für Homag sehr erfolgreich, zum anderen konnte die Tochter ihre operative Marge bereits im 1. Quartal von 5,5 auf 7,1% verbessern.

Bis Jahresende rechnen wir mit weiteren Erfolgen bei der Optimierung der Produktions-Prozesse.

Zudem dürfte die Investitions-Tätigkeit in der Autoindustrie in den kommenden Monaten wieder anziehen.

Mittelfristig zwingt der Wandel hin zur Elektromobilität die Hersteller zum Ausbau ihrer Produktions-Kapazitäten.

Dürr rechnet v. a. mit einer steigenden Nachfrage nach effizienten Automatisierungs-Systemen für die Endmontage und will sich in diesem Bereich mit Zukäufen verstärken.

Vor diesem Hintergrund könnte Dürr auch seine Ziele für 2020 (Umsatz 5 Mrd. €, operative Marge 8 – 10%) schon früher erreichen.

Dürr: Unternehmens-Porträt

Dürr ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer. Produkte, Systeme und Services des Konzerns ermöglichen hocheffiziente Fertigungs-Prozesse.

Neben der Auto-Industrie beliefert Dürr auch den Maschinenbau, die Chemie- und Pharma-Industrie sowie die holzbearbeitende Industrie.

Das Unternehmen verfügt über 86 Standorte in 28 Ländern.


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Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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