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Die 1959 gegründete Leifheit AG ist einer der führenden europäischen Markenanbieter von Haushaltsartikeln. (Foto: Monster Ztudio / shutterstock.com)

Geht es an der Börse aufwärts, ist die Dividende ein willkommenes Zusatzeinkommen. Und geht es einmal abwärts, federt sie die Kursrückgänge ab.

Mit substanz- und ertragsstarken Dividenden-Unternehmen liegen Sie immer richtig. Wo auch sonst wollen Sie Ihr Geld gewinnbringend und sicher anlegen, wenn nicht in Dividendenaktien?

Unternehmensprofil

Die 1959 gegründete Leifheit AG ist einer der führenden europäischen Markenanbieter von Haushaltsartikeln. Das Unternehmen steht für hochwertige innovative Produkte mit hohem Gebrauchsnutzen und wegweisendem Design in den Bereichen Reinigen, Wäschepflege, Küche und Wellbeing.

Leifheit und Soehnle zählen zu den bekanntesten Marken Deutschlands. Außer im Markengeschäft ist die Leifheit AG über ihre französischen Tochtergesellschaften Birambeau und Herby im serviceorientierten Volumengeschäft tätig.

Der Leifheit-Konzern mit seinen internationalen Niederlassungen beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter.

Leifheit setzt auf Marke und Marge

Entsprechend der für das Geschäftsjahr 2014 ausgegebenen Zielsetzung “Marke und Marge” hat Leifheit das 1. Halbjahr 2014 mit einem Umsatzwachstum im Segment Markengeschäft und einem verbessertem Ergebnis abgeschlossen.

Der Umsatz blieb mit 108,3 Mio. € stabil auf dem Niveau des Vorjahreswertes. Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs deutlich von 5,0 auf 8,1 Mio. €.

Satte Gewinnsteigerung

Damit stieg auch die EBIT-Marge im Vorjahresvergleich deutlich von 4,5% auf 7,5%. Unterm Strich erzielte Leifheit einen Gewinn von 5,2 Mio. €. Dies entspricht einer Steigerung um satte 57%.

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Ein Grund für diese erfreuliche Entwicklung war die gestiegene Bruttomarge, die von 43,6 auf 47,4% verbessert werden konnte. Zurückzuführen ist das vor allem auf Innovationen, Sortimentsüberarbeitungen sowie den bewussten Verzicht auf margenschwache Geschäfte.

Markengeschäft wächst

Mit einem Anteil von 83,5% trägt das Markengeschäft, in dem die Marken Leifheit und Soehnle zusammengefasst sind, den weitaus größten Teil zum Konzernumsatz bei. Im 1. Halbjahr 2014 erwirtschaftete das Unternehmen in diesem Segment 90,4 Mio. € Umsatz.

Das Wachstum betrug 1,8% im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere die nach Umsatz zweitgrößte Produktkategorie Reinigen und Wäschepflege steuerte mit einem soliden Umsatzplus zu diesem Resultat bei.

Das Segment-EBIT wurde von 4,1 auf 6,9 Mio. € deutlich verbessert. Obwohl das Ausscheiden einer großen Baumarktkette spürbare Effekte auf das Geschäft hat, konnte Leifheit dies über andere Handelskanäle erfolgreich kompensieren.

Rückläufiges Volumengeschäft

Die strategische Konzentration auf das Markengeschäft führte im deutlich kleineren Segment Volumengeschäft erwartungsgemäß zu einem rückläufigen Geschäftsvolumen.

Der Umsatz fiel um 11,1% auf 17,9 Mio. €, der Anteil am Konzernumsatz ging entsprechend um 1,9 Prozentpunkte auf 16,5%t zurück. Wie angestrebt führten eine verbesserte Bruttomarge und Kosteneinsparungen aber trotz des niedrigeren Umsatzes zu einer Steigerung des Segment-EBIT von 0,9 auf 1,2 Mio. €.

Attraktive Dividendenpolitik

In den vergangenen 20 Jahren wurden die Aktionäre fast immer am Gewinn beteiligt. 2009 und 2010 wurde zusätzlich zur normalen Dividende ein Bonus ausgeschüttet.

Aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung wurde für das Geschäftsjahr eine Dividende in Höhe von 1,65 € pro Aktie ausgeschüttet. Damit lag die Dividende um 10% über dem Niveau des Vorjahres. Wenn für 2014 die Dividende nur um 5% auf 1,73 € erhöht wird, entspricht dies einer Dividendenrendite von aktuell 4,7%.


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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.