Home Depot: Es gibt immer was zu tun

Nicht nur Obi suggeriert uns, dass „es immer was zu tun gibt“.

Auch in den USA gibt es immer etwas zu tun – besonders vor dem Hintergrund, dass sich dort der Immobilienmarkt erholt hat.

Lange Zeit zurückgestellte Renovierungen werden jetzt in Angriff genommen – genau der richtige Zeitpunkt, um Ihnen die Baumarktkette Home Depot vorzustellen.

Die weltweit größte Baumarktkette

Home Depot aus Atlanta wurde 1978 von Bernie Marcus und Arthur Blank gegründet.

Heute ist der Konzern der weltweit führende Einzelhändler auf diesen Gebieten:

  • Heimwerker-Artikel,
  • Gartenbedarf
  • und Haushaltswaren.

Home Depot betreibt über 2.278 Heimwerker-Märkte in:

  • 46 Staaten der USA,
  • Kanada,
  • Mexiko,
  • Puerto Rico,
  • Chile
  • und Argentinien.

Die Heimwerker-Märkte bieten eine Auswahl von rund 40.000 Produkten. Alle neueren Märkte verfügen über ein angeschlossenes Gartencenter.

Home Depot konzentriert sich auf den sogenannten DIY (Do-it-Yourself)-Markt für Haushalts-, Garten- und Heimwerker-Artikel.

Home Depot bedient auch die Profis

Home Depot bedient nicht nur den privaten Heimwerker, sondern führt auch Produkte für professionelle Handwerker und Handwerks-Betriebe.

Hierzu wurden speziell die Einzelhandels-Konzepte „Home Depot Supply“ und „Home Depot Landscape Supply“ geschaffen.

Home Depot betreibt in den USA darüber hinaus 54 EXPO Design Centers.

Diese geben als sogenannter „Showroom“ Anregungen für Design und Dekorationen und bieten entsprechende Produkte und Dienstleistungen an.

Neben einem speziellen Service für professionelle Kunden bietet Home Depot den Do-it-for-me-Kunden einen Pool an Handwerkern, die diese für Arbeiten an ihrem Haus beauftragen können.

Gewinnsprung um 16%

Home Depot profitiert derzeit von der guten US-Konjunktur und hat sich im 1. Quartal überraschend gut geschlagen. Der Umsatz stieg um 5% auf 23,89 Mrd. $.

In den Baumärkten, die seit mehr als 12 Monaten geöffnet sind, wuchs der Umsatz um 5,5%. Der Gewinn kletterte sogar um 16% auf 1,67 $ je Aktie.

Von diesem Gewinn erhalten auch die Aktionäre einen guten Teil: Pro Quartal schüttet der Konzern derzeit 83 Cent je Aktie aus.

Dennoch behält Home Depot genügend Geld, um weiter wachsen zu können.

Ob Neu- oder Altbau; gewerkelt wird immer

Auf dem Immobilienmarkt werden angesichts von Vollbeschäftigung und steigenden Löhnen mehr Neubauten errichtet.

Der US-Wohnungs- und Häusermarkt ist geschäftig wie lange nicht mehr. Und wo ganze Häuser verkauft werden, wird auch das Innenleben angepasst.

Und bei bestehenden Altbauten wird mehr Geld in Renovierungen gesteckt. Hauptprofiteure sind natürlich die Baumärkte, allen voran Home Depot, der unbestrittene Weltmarktführer.

Gut für jedes Langfrist-Depot

Für 2017 zeigt sich der Konzern jetzt optimistischer und will 6 neue Märkte eröffnen. Das Ergebnis je Aktie soll auf 7,15 $ steigen.

Die Prognose für den Umsatz behielt die Baumarktkette bei; dieser soll um 4,6% zulegen – sowohl insgesamt als auch auf flächenbereinigter Basis.

Bei der Dividende erwarte ich eine Erhöhung auf 3,32 $ je Aktie.

Dank der konstanten Wachstumsraten und der hohen Profitabilität passt die Aktie von Home Depot in jedes langfristig orientierte Depot.

17. Juli 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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