Hornbach-Aktie setzt ihren dynamischen Aufwärtstrend fort

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Die Baumarktkette Hornbach hat ihre Jahresprognose nochmals leicht angehoben. Die Aktie setzt ihren dynamischen Aufwärtstrend fort. (Foto: defotoberg/Shutterstock)

Gestern hat die Baumarktkette Hornbach detaillierte Halbjahreszahlen vorgelegt und die Prognose für das Gesamtjahr nochmals leicht angehoben. Die Aktie, die erst vor wenigen Wochen in den Nebenwerte-Index SDAX aufgestiegen ist, bewegt sich in einem dynamischen Aufwärtstrend. Aus charttechnischer Sicht spricht alles für weitere Kurssteigerungen.

Deutschlands größte Baumarktkette

Ich denke, ich muss Ihnen das Unternehmen nicht lange vorstellen. Selbst wenn Sie – so wie ich – kein großer Handwerker sind, werden Sie Hornbach sicherlich kennen. Die Gesellschaft aus Bornheim in der Pfalz ist Deutschlands größte Baumarktkette.

Neben dem Heimatmarkt ist Horn­bach in Österreich, der Schweiz, Luxemburg, den Niederlanden, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Schwe­den vertreten. Europaweit betreibt der Konzern über 140 Bau- und Gartenmärkte. 76% der Anteile an der Hornbach-Baumarkt AG hält die ebenfalls im SDAX gelistete Muttergesellschaft Hornbach Holding.

Corona treibt Heimwerker in die Baumärkte

Hornbach ist einer der Gewinner der Corona-Pandemie. Im Zuge des Lockdowns im Frühjahr nutzten viele Menschen die unfreiwillige Freizeit, um ihr Heim zu renovieren oder zu verschönern. Die Folge war ein regelrechter Run auf Baumärkte, die zu den ersten Läden zählten, die nach dem Lockdown wieder öffnen durften.

Aufgrund der Unsicherheit durch die Pandemie war das Unternehmen zunächst vorsichtig, hob seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr im August aber deutlich an. Aufgrund der starken Nachfrage rechnet Hornbach mit einem kräftigen Wachstum.

Prognose angehoben

Gestern legte der Konzern endgültige Zahlen für das erste Halbjahr vor. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2020/2021 (bis Februar) wuchs der Umsatz um 21% auf 2,95 Mrd. Euro. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 46% auf 419,7 Mio. Euro. Unter dem Strich verdiente Hornbach 210,5 Mio. Euro und damit satte 98% mehr als im Vorjahreszeitraum.

Für das Gesamtjahr hob das Management das untere Ende der Prognosespanne an und rechnet jetzt mit einem Umsatzwachstum von 8 bis 15% und einem bereinigten EBIT-Gewinn von 270 bis 330 Mio. Euro. Zuvor hatte das Unternehmen einen Umsatzanstieg zwischen 5 und 15% und ein EBIT-Ergebnis von 230 bis 330 Mio. Euro in Aussicht gestellt.

Dynamischer Aufwärtstrend setzt sich fort

Das sieht gut aus. Insbesondere für das internationale Geschäft ist das Management optimistischer. Zudem sollte die starke Position im Online-Handel dazu führen, dass der Konzern seine Marktstellung künftig weiter ausbauen kann.

Die Hornbach-Aktie bewegt sich dank der starken Geschäftsentwicklung in einem dynamischen Aufwärtstrend und zählt derzeit zu den trendstärksten Werten des deutschen Kurszettels. Wenngleich Sie nach der jüngsten Rally Verschnaufpausen einkalkulieren sollten, gibt die Charttechnik grünes Licht für weitere mittelfristige Kurssteigerungen. Für Trendfolger bleibt Hornbach-Baumarkt erste Wahl.

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Michael Kelnberger
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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