Horror-Szenario: Neugründung Europas und die EU-Transferunion

Vergessen Sie für einen Augenblick das Flüchtlingsdrama. Sondern wenden Sie sich einem Thema zu, das unmittelbar Sie und Ihr Vermögen betrifft.

Sie wissen nun, dass der französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron eine Neugründung Europas will.

Er hat eingesehen, dass die bisherige EU-Politik versagt hat. Deshalb soll es eine Neuausrichtung geben.

Die EU-Transferunion

Macron hat auch verraten, wie er sich diese Neuausrichtung vorstellt: Eine einheitliche EU-Wirtschaftsregierung unter einem Euro-Finanzminister. Nichts anderes also, als eine Transferunion.

Der deutsche Steuerzahler wird dahingehend noch mehr berappen müssen. Denn die wirtschaftlich starken EU-Länder sollen den schwachen Mitgliedsstaaten helfen.

Diese EU-Reform soll bis 2019 abgeschlossen und in einem neuen EU-Vertrag verankert werden.

EU-Reform nach den Wahlen

Und jetzt kommt’s: Die Änderungen des EU-Vertrags sollen ab Herbst 2017 umgesetzt werden. Wissen Sie warum gerade zu diesem Zeitpunkt?

Ganz einfach: Weil dann nämlich die nationalen Wahlen in Frankreich und Deutschland vorbei sind.

Alles klar?

Man darf gespannt sein, ob die deutschen und französischen Politiker dem Volk vor den Wahlen auch einen Umbau der EU erklären. Samt der Transferunion zulasten der wirtschaftsstärkeren Länder.

Bundeskanzlerin signalisiert Zustimmung für ein Zusammenrücken der EU

Und wie reagiert Bundeskanzlerin Angela Merkel darauf, werden Sie sich nun fragen?

Grundsätzlich findet sie ein Zusammenrücken der Währungsunion gut. Auch für ein gemeinsames Euro-Budget spricht sie sich aus. Auch wenn dieses „klein“ sein soll.

Doch Sie wissen genauso gut wie alle, dass heute so und morgen ganz anders gesprochen wird.

Für eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der EU-Krisenländer

So wird es also kommen, dass mit einem gemeinsamen Zusammenrücken die starken EU-Länder, den schwachen helfen werden.

Um eine Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Und zwar mit einem gemeinsamen Budget. Welches Ausmaß dieses hat, ist noch völlig in der Schwebe.

Deutschland wird noch mehr bezahlen müssen

Wir erwähnten es bereits: Fakt ist jedoch, dass Sie sich darauf vorbereiten müssen, dass Deutschland noch mehr an Geldern in die EU stecken muss.

Weitere Milliarden zu denen, die wir ohnehin schon abdrücken.

Längst schon ist die EU ist zu einem gierigen Moloch verkommen. Unersättlich. Und unerbittlich.

Sie werden noch mehr zur Kasse gebeten werden

Wie diese Milliarden zusammenkommen, steht freilich noch in den Sternen. Ob in Form von Steuererhöhungen, Sonderzuschlägen oder anderen Ideen. Sie werden es sehen.

Spätestens nach der Bundestagswahl 2017.

Vielleicht konnten diese Infos Ihnen die Augen für die Erkenntnis öffnen, dass nicht nur die Flüchtlingsfragen und die damit zusammenhängenden höheren Milliardenausgaben Ihr Portemonnaie schmälern wird.

Sondern auch eine Neuausrichtung der EU.

Ihr Vermögen ist gefährdeter als jemals zuvor

Wie auch immer: Ihr Vermögen ist gefährdeter als jemals zuvor. Die Weichen für weitere Abgaben werden schon jetzt still und heimlich gestellt.

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10. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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