Im Markt herrscht Goldgräberstimmung

Die Welt des Bezahlens ändert sich rasant. Im Markt herrscht Goldgräberstimmung. Am Ende werden sich jedoch nur wenige Zahlungs-Systeme durchsetzen.

PayPal möchte unbedingt dabei sein und entwickelt seinen Standard ständig weiter. Dazu setzt das Unternehmen verstärkt auf Kooperationen.

Das PayPal-Zahlungs-System wird dabei nicht nur mit Kreditkarten-Anbietern wie VISA und MasterCard vernetzt, sondern auch mit wichtigen Handels-Plattformen wie Apples App Store und Google Play.

Für die neuen Kooperationen verzichtet PayPal auf einen Teil seiner Marge. Dafür kann der Konzern aber das rasante Wachstum der vergangenen Jahre aufrechterhalten.

Niedrigzinsen sind die neue Normalität

Niedrige Zinsen sind seit Jahren ein Problem für die Finanz-Dienstleister.

Infolge der Finanzkrise 2007/2008 senkten die Notenbanken überall auf der Welt den Leitzins auf bisher nicht gekannte Tiefststände.

Mittlerweile müssen die Finanz-Institute in einigen Weltregionen sogar Strafzahlungen auf Guthaben bei den Notenbanken bezahlen.

Davon sind indirekt auch die Finanz-Dienstleister betroffen.

Im Niedrigzins-Umfeld ist es schwieriger Geld zu verdienen. Trotzdem sind einige Unternehmen der Branche hochprofitabel. Wir haben diese mit 4 Sternen belohnt.

Mittlerweile verändert sich das Zins-Umfeld zusehends:

Während in den USA die Zinsen seit 2009 faktisch abgeschafft waren, hebt die Notenbank das Zinsniveau in langsamen aber kontinuierlichen Schritten wieder an.

Seit Juni 2017 gilt ein Leitzins von 1,00 – 1,25%. Im Euro-Raum hingegen beträgt der Leitzins weiterhin 0% (Stand: Oktober 2017).

Und es ist kurzfristig auch keine Veränderung abzusehen. Zuerst muss die EZB ihre Anleihenkauf-Programme zurückfahren.

Die Währungs-Entwicklung bietet neue Herausforderungen

In einer globalisierten Welt machen Finanz-Dienstleister rund um den Globus Geschäfte. Deshalb ist die Währungs-Entwicklung von besonderer Bedeutung.

Während die steigenden US-Zinsen eigentlich eine Aufwertung des US-Dollars zur Folge haben müsste, ist das Gegenteil der Fall:

Von Jahresbeginn bis Oktober 2017 hat der Euro gegenüber dem Dollar deutlich aufgeholt.

Investoren schätzen die relative Sicherheit des Euro-Raums gegenüber einem Amerika, das unter den Launen ihres Präsidenten leidet.

Die Finanz-Dienstleister müssen sich auf die Währungs-Schwankungen einstellen, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

Bisher ist das allen beobachteten Firmen recht gut gelungen. Wertberichtigungen aufgrund der Wechselkurs-Schwankungen blieben die Ausnahme.

Gibt es eine neue Sicherheit?

Auch wenn die Aktienmärkte immer neue Höchststände erklimmen, geht die Handels-Aktivität zurück.

Die Investment-Banken Morgan Stanley und Goldman Sachs sowie Börsen-Betreiber wie die Deutsche Börse spüren die Flaute deutlich.

Im Jahr 2016 hatte beispielsweise das BrExit-Votum der Briten für einen regen Handel gesorgt. Solche Überraschungs-Ereignisse blieben 2017 bislang aus.

Das schlägt sich in den Geschäftszahlen nieder.

Wenn Anleger ihre Depots weniger umschichten, verdienen die Dienstleister auch weniger Gebühren. Am besten hat sich noch Morgan Stanley geschlagen.


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16. Oktober 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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