Immobilien-Aktien als große Null-Zins-Gewinner

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Immobilien-Aktien sind ein großer Gewinner der Null-Zins-Politik. Lesen Sie jetzt, welche Gründe darüber hinaus für eine Investition in Immobilien-Aktien sprechen. (Foto: macgyverhh/Shutterstock)

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat unter ihrer neuen Präsidenten Christine Lagarde ihre Null-Zins-Politik zuletzt untermauert und denkt zusätzlich noch über einen höheren negativen Einlagenzins für bei der EZB geparktes Geld sowie über die Wiederaufnahme des Anleihenkaufprogramms nach.

Eine Zinswende in Europa ist damit, wie schon häufig in der Vergangenheit von mir angekündigt, in weite Ferne gerückt! Daher möchte ich mich heute dem Thema Immobilieninvestments (einem idealen Investment in Zeiten niedriger Zinsen) widmen.

Angst vor Inflation sorgt für Interesse an Immobilien

Ein wichtiger Grund, warum sich aktuell so viele Menschen für Investitionen in Immobilien interessieren, ist die Angst vor Inflation. So haben beispielsweise rund 30% der Deutschen Angst vor einer Geldentwertung (Inflation).

Zuletzt lag die Inflationsrate in der Euro-Zone bei rund 1,5%. Klingt harmlos, aber bei 0% Zinsen (oder sogar Negativ-Zinsen!) nagen mittel- und langfristig auch 1,5% Wertverlust pro Jahr am Geldvermögen.

Und das ist nur die offizielle Inflation. Aufgrund dessen, dass die Preise vieler Güter des täglichen Lebens stärker gestiegen sind, ist die gefühlte Inflation deutlich höher. Schutz vor Kaufkraftverlust durch Inflation ist aber nur ein Grund, der für börsengehandelte Immobilien-Investments spricht.

Ein weiterer wichtiger Grund sind die hohen Dividenden-Renditen von 3 bis 5%, die in der aktuellen Null-Zins-Phase ein idealer Zinsersatz sind. Daneben gibt es noch weitere Gründe, die für Immobilien sprechen.

5 Argumente für eine Investition in Immobilien

Eine Lösung des Kaufkraftverlust-Problems finden Sie an der Börse: dividendenstarke Immobilien-Aktien! Diese Anlageklasse bietet Ihnen gleich 5 Pluspunkte:

1) Hohe Dividenden-Renditen von 3 bis 5% sorgen dafür, dass auch nach Abzug der Inflationsrate ein echter Vermögenszuwachs erfolgt.

2) Immobilien besitzen keinen hundertprozentigen Inflationsschutz, schützen Ihr Vermögen aber besser als Zinspapiere.

3) Während einzelne regionale Immobilienmärkte überbewertet sind (Metropolen wie München), notieren viele börsennotierte Immobilien-AGs noch immer unter dem Substanzwert (Immobilienvermögen abzüglich der Schulden). Vereinfacht gesagt: Sie investieren 80 Euro und erhalten Immobilien-Substanz für 100 Euro.

4) Da große Immobilien-Einheiten größere Gewinne abwerfen (Skaleneffekte), wird es in der Immobilien-Branche, in der es in den vergangenen Jahren bereits einige Übernahmen gab, weitere Übernahmen geben. Aktionäre können sich auf attraktive Übernahme-Prämien freuen.

5) Nicht jeder Anleger und Sparer kann sich eine eigene Immobilie leisten, die oft mehrere 100.000 Euro kostet. Immobilien-Aktien sind schon ab einer vierstelligen Anlagesumme interessant.

Fazit: Wenn Sie Anlagemöglichkeiten suchen, die Renditen oberhalb der Inflationsrate bieten und im Falle von Währungsturbulenzen Ihr Vermögen schützen, können Sie qualitativ hochwertige Immobilien-Aktien in Ihr Depot legen.

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Rolf Morrien
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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