Immobilienblase: Experten befürchten Crash der Immobilienpreise

Deutliche Preisrückgänge in den deutschen Metropolen erwarten jetzt auch viele Experten. Erfahren Sie in diesem Artikel die Gründe dafür: (Foto: William Potter / Shutterstock.com)

Wie eine aktuelle Studie des Zentralen Immobilienausschusses (ZIA) zeigt, sind die Immobilienpreise in Großstädten wie Berlin, München, Hamburg und Frankfurt extrem überzogen.

Immobilienpreise in Metropolen werden mittelfristig einbrechen

Die Experten erwarten deshalb, dass die Preise dort innerhalb von 4 – 5 Jahren um 1/3 einbrechen werden.

Gründe für diesen rasanten Preisrutsch sieht die Studie:

  1. in der jetzt massiv zunehmenden Anzahl von Neubauten
  2. und v. a. in den viel zu schnell steigenden Immobilienpreisen in Relation zu den Mieten.

Hohe Kaufpreise lassen sich nach Auffassung der Autoren der Studie nur rechtfertigen, wenn die Mieten ebenso steigen.

Einer solchen Entwicklung steht jedoch zum einen die gesetzlich verordneten Mietpreis-Bremse entgegen.

Zum anderen dürfte auf längere Sicht auch das größere Angebot eine dämpfende Wirkung auf die Mietpreise haben.

Die Studie zeigt Ihnen, dass es auf dem Immobilienmarkt auch ohne einen Finanzcrash wieder nach unten gehen wird.

Beim Megacrash werden die Immobilienpreise massiv einbrechen

Doch wenn es zu dem von mir erwarteten Megacrash kommt, dann werden besonders Immobilien massiv an Wert verlieren.

Viele Anleger haben sich heute entweder für Immobilien verschuldet oder große Teile ihres Vermögens in „Betongold“ investiert.

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Wenn eine Krise kommt, dann werden diese Schulden von den finanzierenden Banken fällig gestellt und die Immobilie ggf. zwangsversteigert.

Oder es müssen vermehrt Immobilien verkauft werden, um überhaupt wieder an liquide Mittel zu kommen, die für andere Zwecke dringend benötigt werden.

Das hat eine Welle von Verkäufen zur Konsequenz, denen eine rückläufige Anzahl an Kaufinteressenten gegenüber stehen wird.

Ein zunehmendes Angebot an Immobilien auf dem Markt, verbunden mit einer einbrechenden Nachfrage bewirkt drastisch abstürzende Preise.

Nicht ohne Grund waren die meisten großen Finanzkrisen mit drastisch einbrechenden Immobilienpreisen verbunden.

In der Argentinien-Krise wie auch in der Weltwirtschaftskrise brachen die Immobilienwerte beispielsweise um über 90% ein.

Nur eigene Immobilien – aber keine Investments

Deshalb rate ich Ihnen, sich – abgesehen vom Eigenheim – ganz aus dieser Immobilien-Spekulation herauszuhalten.

Immobilien als Kapitalanlage bieten Ihnen keine Sicherheit in Krisenzeiten, sondern bergen nur weitere Gefahren.

Viel besser fahren Sie, wenn Sie Ihr Vermögen liquide – und damit schnell verfügbar – anlegen.

Nur so können Sie sich auf wechselnde Situationen rasch einstellen und im Krisenfall sofort reagieren, um Ihr Vermögen zu schützen.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.