Immobilienblase in Deutschland? – Volkswirt warnt

Wenn die Preise anziehen, werden Immobilien auch teurer.

Dieses Marktgesetz machen sich aktuell Immobilien-Eigentümer zunutze.

Denn: wie wir es an dieser Stelle ebenfalls empfohlen haben, steigen Investoren mit ihren Investitionen zusehends auf Sachwerte um. Davon auch betroffen: Immobilien, ein klassischer Sachwert.

Immobilien: Blase bei den Sachwerten?

Nun warnt ein Volkswirt davor, die Preise könnten zu stark steigen. „Tendenzen“ machen Volkswirte aus, dass die Immobilienpreise zulegen.Konkret wurden die Zahlen nach der uns vorliegenden Studie nicht. Dennoch:

Der Volkswirt rechnet nach eigenen Angaben mit ziemlicher Sicherheit mit Übertreibungen am deutschen Wohnungsmarkt.

In einigen Städten, so die Analyse in der Welt, sei die Preisentwicklung atemberaubend. Das bedeutet:

Volkswirtschaftlich stehen damit letztlich Kreidte in Frage, wenn die Preise tatsächlich zu hoch ausgefallen sind. Denn: könnten Investoren ihre Kredite bei steigenden Zinsen und neu laufenden Verträgen nicht bedienen, würde ein Platzen der Blase zu geringeren Erlösen führen.

  • Das bedeutet wiederum auch: die Sicherheit, die für Kreditgeschäfte von Immobilien ausgeht, steht auf dem Spiel.
  • Diese Auswirkungen haben wir nur kurz benannt, um die Ausmaße einer Immobilienblase zu skizzieren.
  • Denn: genau eine solche Immobilienblase hat die Finanzmarktkrise in den USA erzeugt und verschärft.

GeVestor meint: Nur: diese Krise sehen wir in Deutschland nicht. Übertreibungen in einzelnen Regionen wird es an jedem Markt der Welt zu jeder Zeit geben.

Das heißt auch: einen „fairen“ Preis gibt es für keine Immobilie, da kein Markt vorhanden ist, der die Immobilien direkt vergleichbar machen könnte. Aber eine „Blase“ wie in den USA ist weit entfernt.

Günstige Zinsen heizen die Nachfrage an – das ist richtig, aber bekannt. Wir meinen: nutzen Sie die günstigen Zinsen, um sich Ihren Anteil am Immobilienmarkt zu sichern. Achtung:

Als Geheimtipp gelten derzeit Lagen in der „zweiten Reihe“. Sollten Sie die Wahl haben, erzielen Sie hier die höchsten Zuwächse.

Alternative: offene Immobilienfonds – ein ausgesuchter

Eine Alternative zu den einzelnen Objekten, die Sie als Investor eventuell sogar noch vermieten müssten, sind offene Immobilienfonds. Diese sind zwar teilweise aktuell geschlossen, einige interessante Fonds aber können Sie am Markt noch kaufen.

Je freier der Markt für die verbliebenen Fonds ist, desto günstiger, zeigt sich in verschiedenen Projekten. Das bedeutet auch, dass Sie sich jetzt beispielsweise über die Fondsbörse, www.fondsboerse.de, vergleichsweise günstige Fondsanteile kaufen können.

Unsere Empfehlung war bis dato oft der HausInvest. Dieser offene Immobilienfonds hat über viele Jahre durchschnittlich 4% Rendite abgeliefert. Dies sollte immer noch gelingen, so dass wir bei unseren Hinweisen bleiben. Eine weitere Alternative sind Immobilienaktien.

Diese Unternehmen profitieren von einer Konjunkturerholung.

5. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt