Investieren Sie ins Rückgrat des Internet

Jahr für Jahr sausen größere Datenmengen durch den digitalen Orbit.

Inzwischen geht es selbst im Wohnzimmer nicht mehr ohne Filme und Serien aus dem weltweiten Datennetz. Auch unterwegs steigt das Daten-Aufkommen.

Egal, ob Sie die Bundesliga auf dem Smartphone oder den neuesten Serien-Knaller aus dem Hause Netflix auf dem Sofa betrachten wollen:

Ohne Profi-Hardware aus dem Hause Cisco läuft im Internet wenig.

Gerade wenn es darum geht, Daten-Mengen effektiv zu verteilen und bestehende Leitungen aus auszunutzen, kommen Produkte von Cisco ins Spiel.

Da die Aktie zudem noch eine nicht unerhebliche Dividende von 3,1% bietet, haben wir den Wert für Sie genauer unter die Lupe genommen:

Umsatz-Minus im Kerngeschäft

Cisco Systems ist der weltweit führende Entwickler und Hersteller von High-Performance-Multimedia- und Multiprotokoll-Internetworking-Produkten für Computer-Netzwerke.

Die Produkte (insbes. Router und Switches) decken eine große Bandbreite an End-to-End Netzwerk-Hardware, Software und Services ab.

Hauptkunden sind:

  • Telefon-Gesellschaften,
  • Internet-Service-Anbieter,
  • Energieversorger,
  • der Staat
  • und kleine bis mittelständische Unternehmen.

Cisco hat im 1. Quartal 2017 zwar die Markterwartungen leicht übertreffen können, enttäuschte jedoch mit seinem Gewinn-Ausblick.

Dem Netzwerk-Ausrüster macht das Traditionsgeschäft mit Routern zu schaffen.

Für das vergangene Quartal meldete Cisco einen Umsatz-Rückgang um 2,6% auf 12,35 Mrd. $. Bei dem Geschäft mit Routern betrug das Umsatz-Minus sogar 7%.

Die Sparte steht unter Druck, weil Telekom-Konzerne weniger für Netzwerk-Technik ausgeben. Zudem wird der Wettbewerb mit Firmen wie Huawei oder Juniper Networks immer härter.

Einmal Niesen macht noch lange keinen Schnupfen

Unterm Strich ging der Gewinn von 2,43 auf 2,32 Mrd. $ zurück. Für Enttäuschung am Markt sorgte der Ausblick für das laufende Quartal:

Der Konzern steckt zurzeit im Umbau. Der Software-Bereich und die Sparte für Sicherheits-Lösungen sollen künftig eine größere Rolle spielen.

Die Firma will sich stärker auf das Geschäft mit der Cloud, dem Internet der Dinge und Cyber-Security konzentrieren.

Im Rahmen der Neuausrichtung sollen 5.500 der mehr als 70.000 Mitarbeiter entlassen werden. In Konztext der Restrukturierung sind Vorsteuer-Belastungen von 411 Mio. $ angefallen.

Aus der operativen Geschäftstätigkeit generierte Cisco einen positiven Cashflow von 2,7 Mrd. $ – ein leichter Rückgang um 1%.

Die liquiden Mittel summierten sich zum Quartals-Ende auf rund 71 Mrd. $.

Zuletzt wurde bekannt, dass Cisco 4,0 Mrd. $ in Mexiko investieren will. Für das 2. Quartal, das am 31. Januar endet, stellt Cisco einen Gewinn von 55 – 57 Cent je Aktie in Aussicht.

Fazit

Auf Sicht von 6 – 12 Monaten erwarten wir eine weit überdurchschnittliche Kurs-Entwicklung. Zwar hakt es beim Konzern etwas, doch bietet die Aktie noch immer gute Chancen – kaufen!

7. Februar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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