ISRA VISION bringt Maschinen das Sehen bei

Der Markt für Bildverarbeitungs-Systeme (Machine Vision) weist immer noch Wachstumsraten von 15% auf – ein Trend, der sich in den mittelfristigen Prognosen für die nächsten Jahre fortsetzt.

Kaum ein deutscher Markt im Industrie-Sektor kann derartige Wachstumsraten aufweisen.

Derzeit sind nur etwa 15 – 20% der Marktpotentiale erschlossen und täglich kommen neue Anwendungs-Gebiete hinzu.

Für mich ist dies ein Grund mehr, Ihnen ISRA VISION als Beimischung für ihr Depot vorzustellen.

Wofür steht ISRA?

ISRA, der Name steht für „Intelligent Systems Robotics and Automation“ – leicht gesagt, doch was bedeutet das?

Diese Technologie ermöglicht das 3-dimensionale sehende „elektronische Auge“, d. h. die digitale Bildverarbeitung in der Steuerung von automatisierten Produktions-Prozessen.

Im Rahmen einer Umstrukturierung wurde die Segment-Berichterstattung umgestellt und untergliedert sich seither nach den Zielmärkten.

Das sind im Geschäftsfeld Industrial Automation diese 3 Geschäftsfelder:

  1. Automotive
  2. General Industries
  3. Food & Packaging

Der Bereich Surface Vision untergliedert sich in die Bereiche:

  • Float Glass,
  • Display Glass,
  • Plastics,
  • Print,
  • Paper
  • und Metal.

Wachstumskurs bestätigt

ISRA hat im 1. Quartal 2017 die starke Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres fortgesetzt und ist erneut profitabel gewachsen:

Mit einem Umsatz-Anstieg um 10% auf 26,0 Mio. € hat ISRA VISION zum wiederholten Male das prognostizierte Ziel erreicht und unterstreicht damit seine robuste strategische Aufstellung.

Zum einen wurden Marktanteile konsequent ausgebaut, in einigen Ländern sogar die Marktführerschaft erlangt.

Zum anderen wurde mit Mitarbeitern, die an mehr als 25 Standorten weltweit sukzessive eingestellt wurden, in die globale Expansion investiert.

Weltweite Präsenz

Regional betrachtet hat sich die erfreuliche Geschäfts-Entwicklung aus den vorangegangenen Quartalen fortgesetzt; dabei profitierte ISRA von der starken weltweiten Präsenz.

Die regionale Unabhängigkeit wurde zudem weiter gestärkt; das Wachstum insbesondere in China, Taiwan und Korea brachten den asiatischen Umsatz-Anteil fast auf das Niveau von Europa.

Neben dem organischen ist auch das externe Wachstum durch Akquisitionen von geeigneten Unternehmen ein weiterer wichtiger Bestandteil der langfristigen Strategie.

Wettbewerbs-Vorteile mit ISRA-Technologie

Der Einsatz von modernen Bildverarbeitungs-Systemen in der Industrie ist ein wichtiger Baustein für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen Branche und für das Beseitigen von Markteintritts-Barrieren.

Machine Vision Lösungen bestimmen heute als Schlüssel-Technologie die sehende Automatisierung der Automation.

Moderne industrielle Bildverarbeitungs-Systeme bieten der Industrie die Möglichkeit, ihre Maschinen und Anlagen mit völlig neuen Eigenschaften zu vervollkommnen oder zu ergänzen – und damit wettbewerbsfähiger zu machen.

2-stelliges Wachstum in 2017

Mit einem Auftrags-Bestand von knapp 90 Mio. € ist das Unternehmen gut in das neue Geschäftsjahr gestartet.

Zu Beginn des aktuellen Jahres verzeichnete Amerika eine gesteigerte Nachfrage. Für Asien wird eine etwas geringere Auftragseingangs-Dynamik als 2016 erwartet.

Die regionale Expansion und die Stärkung der internationalen Standorte bleiben ein wichtiger Bestandteil der Firmen-Strategie.

In diesem Rahmen werden zur weiteren Durchdringung der südamerikanischen Märkte neue Expansions-Möglichkeiten geprüft.

Für 2017 plant der Konzern mit einem organischen Umsatz-Wachstum im Bereich von 10%; eine Akquisition würde dieses entsprechend steigern.

Solide Dividenden-Politik

ISRA VISION beteiligt seine Aktionäre seit 2006 angemessen am Geschäfts-Erfolg – das ist für ein wachstumsstarkes Unternehmen keine Selbstverständlichkeit.

Entsprechend der bisherigen Dividenden-Politik erwarte ich für das Geschäftsjahr 2016 eine Anhebung der Dividende von 41 auf 48 Cent je Aktie.

Zahltag ist nach der Hauptversammlung am 15. März.

6. März 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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