ISRA VISION bringt Maschinen das Sehen bei

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Der Markt für Bildverarbeitungssysteme (Machine Vision) weist immer noch Wachstumsraten von 15% auf - ein Trend, der sich in den mittelfristigen Prognosen für die nächsten Jahre fortsetzt. (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

Der Markt für Bildverarbeitungssysteme (Machine Vision) weist immer noch Wachstumsraten von 15% auf – ein Trend, der sich in den mittelfristigen Prognosen für die nächsten Jahre fortsetzt.

Kaum ein deutscher Markt im Industriesektor kann derartige Wachstumsraten aufweisen. Derzeit sind nur etwa 15% bis 20% der Marktpotentiale erschlossen und täglich kommen neue Anwendungsgebiete hinzu. Für mich ein Grund mehr, ISRA VISION näher zu betrachten.

Wofür steht ISRA?

ISRA, der Name steht für „Intelligent Systems Robotics and Automation“. Leicht gesagt, doch was bedeutet das? Diese Technologie ermöglicht das 3-dimensionale sehende „elektronische Auge“, d. h. die digitale Bildverarbeitung in der Steuerung von automatisierten Produktionsprozessen.

Im Rahmen einer Umstrukturierung wurde die Segmentberichterstattung umgestellt und untergliedert sich seither nach den Zielmärkten.

Das sind im Geschäftsfeld Industrial Automation die Geschäftsfelder: Automotive, General Industries, Food & Packaging.

Der Bereich Surface Vision untergliedert sich in die Bereiche: Float Glass, Display Glas, Plastics, Print, Paper und Metal.

Wachstumskurs bestätigt

ISRA hat wie auch in den vorangegangenen 14 Börsenjahren den prognostizierten Wachstumskurs bestätigt. Mit einem Umsatzanstieg um 14,5% auf 102,5 Mio. € hat Isra Vision den wichtigen Meilenstein von 100 Mio. € Umsatz im Geschäftsjahr 2014 erreicht und zum wiederholten Male die Prognose erfüllt.

Durch die Überschreitung der 100 Mio. € ist die kritische Masse als Grundlage für weiteres Wachstum auch in den verschiedenen Regionen erreicht.

Zum einen wurden die Marktanteile konsequent ausgebaut, in einigen sogar die Marktführerschaft erlangt – zum anderen wurde mit Mitarbeitern, die an mehr als 25 Standorten weltweit sukzessive eingestellt wurden, in die globale Expansion investiert.

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Weltweite Präsenz

Regional betrachtet hat sich die erfreuliche Geschäftsentwicklung aus den vorangegangenen Quartalen fortgesetzt, dabei profitierte ISRA von der starken weltweiten Präsenz. Die regionale Unabhängigkeit wurde zudem weiter gestärkt.

Das Wachstum insbesondere in China, Taiwan und Korea brachten den asiatischen Umsatzanteil fast auf das Niveau von Europa.

Neben dem organischen ist auch das externe Wachstum durch Akquisitionen von geeigneten Unternehmen ein weiterer wichtiger Bestandteil der langfristigen Strategie. Die im Mai 2013 erworbene GP Solar wurde erfolgreich integriert.

Wettbewerbsvorteile mit ISRA Technologie

Der Einsatz von modernen Bildverarbeitungssystemen in der Industrie ist ein wichtiger Baustein für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen Branche und für das Beseitigen von Markteintrittsbarrieren.

Machine Vision Lösungen bestimmen heute als Schlüsseltechnologie die sehende Automatisierung der Automation. Moderne industrielle Bildverarbeitungssysteme bieten der Industrie die Möglichkeit, ihre Maschinen und Anlagen mit völlig neuen Eigenschaften zu vervollkommnen oder zu ergänzen und damit wettbewerbsfähiger zu machen.

Zuversicht für 2014

Mit einem Auftragsbestand von rund 57 Mio. € ist das Unternehmen gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Zu Beginn des aktuellen Jahres verzeichnete Amerika eine gesteigerte Nachfrage. Für Asien wird eine etwas geringere Auftragseingangsdynamik als 2013 erwartet.

Der Ausbau der globalen Präsenz steht auch in Zukunft ganz oben auf der Agenda. Aktuell wird in Asien der Markteintritt für Indonesien und in Amerika für Mexiko vorbereitet. Für 2015 plant ISRA mit einem zweistelligen Umsatzwachstum und mindestens stabilen Margen.

Solide Dividendenpolitik

Trotz Kursplus von über 30% seit Anfang 2015 weist ISRA immer noch eine günstige Bewertung auf. Entsprechend der bisherigen Dividendenpolitik ist eine Ausschüttung von 38 Cent für das Geschäftsjahr 2015 sehr wahrscheinlich.


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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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