Kaufen Sie Calls und Sie gehören zu den Gewinnern

Von Ende des Jahres 2014 bis gegen Ende des vorigen Jahres lief der breit gefasste US-Aktienindex S&P 500 letztlich seitwärts.

Nach oben schaffte er es nicht über 2.100 Punkte. Kurze Abstecher nach unten nutzten die Anleger zum Kauf und das führte den Kurs wieder zurück in die Seitwärts-Zone.

Es war eine Konsolidierung auf hohem Niveau. Aber die lange Dauer von rund 2 Jahren kostete uns Nerven. Das hat wenig Spaß gemacht.

Ende vorigen Jahres brach der Kurs dann endlich nach oben aus. Aber von Anfang März bis Ende April sah es so aus, als würde sich eine weitere Seitwärts-Bewegung anschließen.

S&P 500 startet durch

Glücklicherweise ist das nicht der Fall. Das sehen Sie im untenstehenden Chart des S&P 500 auf Basis seiner Wochenschlusskurse.

Der S&P 500 notiert mit seinem Schlusskurs der Vorwoche auf einem neuen Allzeithoch.

Chart auf Basis seiner Wochenschlusskurse liefert treffende Prognosen

Wenn Sie hier schon eine Zeitlang mitlesen, kennen Sie meine Erläuterung zur Chartdarstellung auf Basis der Wochenschlusskurse.

Dann können Sie diesen Abschnitt überspringen und beim unten stehenden Chart weiterlesen. Wenn es für Sie neu ist, hier die kurze Erläuterung zum Chart:

Für meine Trendbestimmungen nutze ich die Chartdarstellung des Kursverlaufs von Aktien und Indizes per Wochenschlusskurs – das ist einfach, klar, verständlich und treffsicher.

Unten sehen Sie den entsprechenden aktuellen Chart des S&P 500 auf Basis seiner Wochenschlusskurse.

Diese Chart-Einstellung blendet das Auf und Ab innerhalb des Wochenverlaufs aus. Genau dadurch sind nachhaltige Kursbewegungen zu erkennen, die Trends gut bestimmen lassen.

S&P 500 bricht erneut nach oben aus

S&P500-Index_2017_05_09

Die beiden eingangs genannten Seitwärts-Bewegungen habe ich grün markiert.

Der Chart des S&P 500 hat nach dem Kursausbruch eine klare Aussage: Der Aufwärtstrend ist intakt. Der Wochenschlusskurs auf Allzeithoch ist dafür der stärkste Beleg.

Sie sehen auch, dass der S&P 500 zusätzlich deutlich oberhalb seiner GD-200 notiert. Also ist der Aufwärtstrend auch unter Berücksichtigung dieses Indikators völlig intakt.

Gleitende Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200)

In den Chart habe ich die Linie der Gleitenden Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200) eingetragen. Für diese Linie addiert man die Kurse der jeweils letzten 200 Tage und dividiert diese durch 200.

Dadurch ergibt sich für jeden Tag ein Durchschnittskurs. Dieser wird in den Chart eingetragen und fortgeschrieben.

Durch Verbindung der einzelnen Durchschnittskurse erhält man die Linie der Gleitenden Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200).

Bewertung der GD-200

Liegt der aktuelle Kurs über diesem Durchschnittskurs, ist der Aufwärtstrend intakt.

Liegt der aktuelle Kurs unter diesem Durchschnittskurs, ist das ein Zeichen für Marktschwäche. Das alleine ist nicht ausschlaggebend, aber ein Hinweis auf Stärke oder Schwäche des Indexes.

Die GD-200 für den S&P 500 gibt uns einen zusätzlichen Hinweis auf den intakten Aufwärtstrend. Die Notierung des DAX 30 auf Allzeithoch spricht ebenfalls für sich.

Auch dort ist der Aufwärtstrend intakt – kein Wunder: Letztlich folgt er immer dem S&P 500. Deshalb gilt weiter, was ich seit geraumer Zeit schreibe und empfehle:

Kaufen Sie Call-Optionen und Sie gehören zu den Gewinnern

Kaufen Sie für je 4.000 €, die Sie in Call-Optionen auf starke Aktienwerte investieren, für 1.000 € Put-Optionen auf einen der wichtigen Aktienindizes (z. B. DAX 30, S&P 500, Nasdaq oder Dow Jones).

Mit einem nach dieser Strategie aufgestellten Depot investieren Sie sicher und sind gewinnoptimiert aufgestellt.

Jede Woche eine Gewinn-Realisierung

Im Optionen-Profi sind wir genauso aufgestellt: abgesichert und gewinnorientiert.

Im laufenden Jahr haben wir auf diese Weise im Durchschnitt jede Woche eine Gewinn-Realisierung gehabt. Diese Serie bauen wir aus. Wäre das auch etwas für Sie: jede Woche ein Gewinn?

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Zum guten Schluss: Heute vor 134 Jahren, also am 09.05.1883, kam der spanische Philosoph, Soziologe und Essayist José Ortega y Gasset zur Welt.

Er schrieb: „Die Vergangenheit kann uns nicht sagen, was wir tun, wohl aber, was wir lassen müssen.“

Eine kleine Weisheit, wie gemacht für uns Börsianer. Ich wünsche Ihnen, dass Sie lassen, von dem Sie wissen, dass Sie es lassen müssen und hoffe, ich kann Ihnen hier manchmal sagen, was Sie bei Ihren Börsengeschäften tun könnten.

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

9. Mai 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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