Kontra-Indikator: Sentix-Prognose sieht den DAX 2017 bei 14.000 Punkten

Wenn die Euphorie an den Börsen besonders groß ist, drohen die größten Gefahren.

Und was aktuell an den Börsen abläuft, ist eine große Euphorie. Ausgelöst wurde sie durch den Wahlsieg von Donald Trump zum US-Präsidenten.

In den USA sind die Kurse schon auf neue Rekordstände geklettert.

Börsen-Euphorie in den USA riesig – Deutschland zieht nach

In Deutschland fehlt dort noch etwas beim DAX – allerdings halten viele Experten einen Sprung auf neue Rekordstände beim DAX im kommenden Jahr für möglich.

Laut einer Prognose des Beratungs-Konzerns Sentix Asset Management GmbH soll es nächstes Jahr beim DAX nochmals um 25% auf dann über 14.000 Punkte nach oben gehen.

Das Unternehmen hat sich auf die Analyse der Börsenstimmung und des Anlegerverhaltens spezialisiert.

Ursache für die Aktien-Euphorie sollen demnach eine immer höhere Inflation und der „Trump-Effekt“ sein.

Die Konjunktur-Erwartungen der Anleger bzgl. der US-Wirtschaft hätten im Dezember den größten Sprung nach oben seit Beginn der Datenerhebung gemacht.

Doch für mich sind solche optimistischen Prognosen ein deutliches Warnsignal dafür, dass es genau anders kommen wird.

Bei hohen Erwartungen an die Börsen nimmt die Crashgefahr immer weiter zu

Gerade wenn die Erwartungen an die Wirtschafts-Entwicklung und der Optimismus so hoch sind, ist die Crash-Gefahr besonders groß.

Mich erinnern solche überschäumend optimistischen Prognosen an das Crash-Jahr 2008; damals gab es auch äußerst optimistische Erwartungen und es wurde ständig von einem angeblichen „Aufschwung“ geredet.

Was jedoch im Herbst 2008 kam, war nicht der Aufschwung, sondern eine Finanzkrise, die beinahe das ganze Finanz-System zum Kollabieren gebracht hätte.

Angesichts der massiven Ungleichgewichte weltweit, der Euro-Krise, der massiven globalen Überschuldung und den unübersehbaren geopolitischen Risiken ist an ein fundamental gerechtfertigtes Ansteigen der Aktienbörsen überhaupt nicht zu denken.

Im Gegenteil: Je mehr die Aktienkurse weiter aufgeblasen werden, umso massiver wird der zwangsläufig kommende Crash ausfallen.

So sichern Sie sich gegen den drohenden Crash ab

Deshalb rate ich Ihnen gerade jetzt dazu, sich weiterhin gegen den Crash zu versichern. Das tun Sie in 1. Linie mit einer breiten Streuung ihres Vermögens.

Wer nur einseitig auf Anlageklassen wie Gold oder Aktien setzt, hat in der Krise schlechte Karten – denn dann geht es auch bei diesen Anlageklassen bergab.

Insofern sollten Sie immer auf eine breite Streuung ihres Vermögens achten, in dem auch ein Anteil Edelmetalle und Aktien enthalten sein sollten. Doch die richtige Mischung macht‘s.

30. Dezember 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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