Kriegs-Gefahr so groß wie seit 30 Jahren nicht mehr

Ganz aktuell provoziert der russische Präsident Putin mit seinen neuen Waffensystemen den Westen. (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

Nach dem medienwirksamen Auftritt von Wladimir Putin in dieser Woche ist eines klar: Die Gefahr von kriegerischen Auseinandersetzungen nimmt immer weiter zu. Immerhin hat Putin bei der Rede an die Nation viele neue Waffensysteme vorgestellt. Das besondere daran: Putin erklärte dabei, dass es derzeit noch keine Abwehrsysteme dagegen gibt.

Hier baut Putin eine klare Drohkulisse auf – und das nimmt er billigend in Kauf. Überhaupt wird der Ton im öffentlichen Diskurs immer schärfer. Daher ist es eben auch für Sie sehr wichtig, nicht nur zu schauen, was an den Finanzmärkten passiert. Es ist auch sehr wichtig, auf die politischen Krisenherde zu schauen – auf die aktuellen Krisenherde und auf mögliche neue Krisenherde.

Sicherheitslage wird immer instabiler

Neben der immer stärker wachsenden Crash-Gefahr unseres Finanzsystems, steigt auch die Kriegsgefahr massiv an. Jetzt hat sogar der Chef der am letzten Wochenende stattgefundenen Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, darauf hingewiesen, dass die Spannungen vor allem zwischen den Großmächten USA und Russland immer größer werden.

Seiner Ansicht nach könnte es gar nicht schlimmer sein, denn die Kriegsgefahr sei heute größer als jemals in den letzten 30 Jahren. Aus diesen Spannungen heraus könnte es zu Missverständnissen, Fehleinschätzungen und damit ungewollten militärischen Auseinandersetzungen kommen.

Wer die Augen nicht völlig verschließt und die Realität verleugnet, für den ist klar: Diese jetzt schon vorhandenen Spannungen werden dann endgültig eskalieren, wenn eine neue weltweite Finanzkrise weite Teile des Vermögens der Bürger gefährdet oder vernichtet und die Staaten damit in Handlungszwang kommen.

So wie die letzte Weltwirtschaftskrise zum Zweiten Weltkrieg geführt hat, wird auch eine neue Weltwirtschaftskrise zu einem Dritten Weltkrieg führen, weil sie das jetzt schon vorhandene Pulverfass endgültig explodieren lassen wird.

Sichern Sie sich im Alltag ab – und nicht nur Ihr Vermögen

Für Sie heißt das, dass Sie in erster Linie Ihr Vermögen über die zwangsläufig kommende Krise retten sollten. Nur wenn Sie Ihre finanzielle Basis nicht verlieren, sind Sie weiter handlungsfähig und können einen möglicherweise zu befürchtenden Krieg überstehen. Daher sollte Ihre Krisenvorsorge auch Alltagsbereiche umfassen – wie die reibungslose Wasserversorgung oder die Unabhängigkeit vom Stromnetz. Auch das gehört eben zu einer umfassenden Krisenvorsorge mit dazu.

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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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