USA wollen weltweit Ölexporte aus dem Iran unterbinden

US-Präsident Trump macht Ernst mit neuen Iran-Sanktionen. Jetzt soll das Land daran gehindert werden, sein Öl zu exportieren. (Foto: William Potter / shutterstock.com)

US Präsident Donald Trump ist an vielen Schauplätzen aktiv. Verliert man fast den Überblick. In dieser Woche stand natürlich eine Einstellung zur Zukunft der NATO im Fokus. Hier fordert er von Deutschland und anderen hat einen deutlich größeren Einsatz. Es geht schlicht um höhere Zahlungen für den NATO Haushalt.

Das Dokument davon hat sich im Hintergrund die Lage rund um den Iran weiter verschlechtert. Wie das US-Außenministerium bekannt gab, planen die USA nach dem Austritt aus dem Atomabkommen mit dem Iran, strikte Sanktionen gegen das Land zu verhängen.

Vor allem sollen jetzt sogar alle Ölexporte aus dem Iran weltweit unterbunden und damit dem Iran seine Haupteinnahmequelle genommen werden. Dabei geht die Trump-Administration sogar soweit, dass sie allen Staaten, die sich nicht an diesem Embargo beteiligen, mit Strafmaßnahmen droht. Hier sehen Sie einmalmehr, wie stark die Machtposition der Stadt immer noch ist und wie groß das Krisenpotenzial der Zeit ist.

Doch wenn die USA dem Iran seine größte Einnahmequelle nehmen, dann entziehen sie diesem Land praktisch die Existenzgrundlage, was unabsehbare Konsequenzen haben könnte. Es erinnert an die Wirtschaftssanktionen, welche die USA im Sommer 1941 gegen Japan verhängten und die dann unmittelbar zu den militärischen Angriffen Japans auf den Marinestützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii führten und damit den Krieg Japans gegen die USA auslösten.

Ölmarkt: 2018 kann ungemütlich werdenDie Förderkürzungen der OPEC haben 2017 gewirkt. Nun fragt sich: Wie geht es 2018 weiter? Hier gibt es Anzeichen für starke Preisbewegungen. › mehr lesen

Massive Handelsboykotte gefährden die Sicherheit in vielen Ländern

Solche umfassenden Handelsboykotte sind ein sicheres Zeichen dafür, dass die vergleichsweise ruhige Weltlage von heute schon bald ein Ende haben könnte. Und wie am Anfang ist das nur ein Krisenherd bei dem die USA im Fokus stehen. US-Präsident Trump wirbelt die Weltordnung massiv durcheinander.

Vor allem steigt durch die neuen massiven Sanktionen gegen den Iran die Gefahr von massiven Terrorangriffen, die dann auch das Finanzsystem erschüttern werden. Schon bisher stand der Iran im Verdacht, weltweite Terroranschläge zu organisieren und zu finanzieren.

Das ist ein weiterer Grund dafür, warum ich nicht nur dazu rate, sich umfassend finanziell abzusichern, sondern auch empfehle, weitergehende materielle Vorsorge zu treffen. Das bedeutet, dass Sie auch für den Fall von Terror- und Kriegsereignissen beispielsweise genug Lebensmittel und Wasser zuhause lagern sollten, um einige Wochen ohne Versorgungskette überbrücken zu können.


© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.