Krisenverschärfung: EZB beschließt neuen Liquiditätspolitik

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Die weltweiten Notenbanken wie die EZB halten an der lockeren Liquiditätspolitik fest. Das heißt für Sie: Machen Sie jetzt Ihr Vermögen sturmfest. (Foto: nitpicker / shutterstock.com)

Die Notenbanken stehen weiterhin massiv im Fokus. Das Handeln der Währungshüter wirkt direkt auf die Stimmung an den Finanzmärkten. Genau das sehen wir derzeit wieder – ob mit Zinssenkungen in den USA oder anderen Maßnahmen der Liquiditätspolitik wie zuletzt durch die EZB. Damit lohnt sich der Blick auf das Handeln der Notenbanken – den der Einfluss ist weiterhin sehr groß.

So hat jetzt die Europäische Zentralbank (EZB) neue Maßnahmen beschlossen, um die Inflationsrate im Euroraum zu erhöhen und damit die Wirtschaft zu beleben. Dazu hat sie den Strafzins für von Banken bei ihr geparkte Gelder von -0,4 auf -0,5 Prozent weiter gesenkt und erneut einen Anleihenankauf beschlossen. Diesmal in einem Volumen von 20 Milliarden Euro monatlich ab dem 01. November 2019 und zeitlich unbegrenzt. Diese Liquiditätspolitik wurde von Bundesbankpräsident Jens Weidmann heftig kritisiert, der betonte, dass die EZB damit über das Ziel hinausgeschossen sei.

EZB präsentiert „Alten Wein in neuen Schläuchen“

Was Sie daran sehen können, ist, dass der EZB offenbar die Ideen und die Steuerungsmittel ausgegangen sind, denn sonst würde sie nicht nach der Methode „Alter Wein in neuen Schläuchen“ zu einem Vorgehen greifen, das schon bisher völlig wirkungslos war. Denn in den ganzen letzten Jahren konnte die Inflationsrate nicht auf die gewünschten zwei Prozent angehoben werden. Warum sollte es also diesmal mit derselben Vorgehensweise besser laufen?

Mit anderen Worten: Die EZB ist am Ende ihres Lateins angekommen und hat keine Pfeile mehr im Köcher. Das heißt für Sie aber auch, dass Sie bei einer erneuten Finanzkrise nicht darauf hoffen können, die EZB könnte wie bei der letzten Finanzkrise 2008 und der Eurokrise 2011 das System nochmals vor dem Kollaps bewahren.

Das bedeutet, dass Sie gut daran tun, sich selbst vor dem Crash und seinen Folgen zu schützen. Genau das tun Sie, wenn Sie jetzt aktiv werden und eine breite Streuung Ihres Vermögens anstreben. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass, wer sein Vermögen breit in verschiedene Anlageformen wie Fremdwährungen, Devisen, substanzstarke Aktien und auch Short-Werte streut, am besten durch Krisenzeiten kommt. Oder anders ausgedrückt: „Wer streut, rutscht nicht“.

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Günter Hannich
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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