Krones profitiert von guter Geschäftslage im Maschinenbau

Mittelständischer Maschinenbauer Krones mit Umsatzplus von fast 9% im Jahr 2017 und gewohnt solidem Ausblick für 2018. (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

Wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ganz aktuell meldet, verzeichneten die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer im Februar dieses Jahres beim Auftragseingang erneut zweistellige Zuwächse.

Konkret legten die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13% zu, teilte der Verband mit. Schon im Januar legten die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zweistellig (+14%) zu. Damit ist eine der größten und wichtigsten deutschen Branchen voll in der Spur (auch wenn die jüngste Kursentwicklung vieler Maschinen- und Anlagenbauer anderes vermuten lässt).

Besonderen Schub gab es im Februar durch ausländische Kunden, die wie im Januar für ein Plus von 14% sorgten. Dabei war der Zuwachs mit 16% aus Nicht-Euro-Ländern höher als jener aus der Eurozone mit 10%. Aus dem Inland gingen 11% mehr Order ein.

Ein Unternehmen, das im vergangenen Jahr bereits von der guten Geschäftslage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau profitiert hat und es auch in diesem Jahr tun wird, ist die im MDax notierte Krones AG.

Krones mit guten Zahlen für 2017

Krones ist ein börsennotiertes Familienunternehmen, das auf die Herstellung von Abfüllanlagen für die Getränkeindustrie spezialisiert ist. Das Unternehmen hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 3,7 Mrd. Euro erzielt. Das bedeutet ein Plus von 8,8% gegenüber dem Vorjahreswert. Krones profitierte im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben von der breiten internationalen Aufstellung und dem umfangreichen Produkt- und Serviceangebot.

Der Auftragseingang verbesserte sich 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 10,0 % auf rund 3,8 Mrd. Euro. Der komfortable Orderbestand bietet eine gute Basis für weiteres Umsatzwachstum. Der Vorsteuergewinn (EBT) legte wie geplant weiter zu und verbesserte sich um 8,9% auf 258,8 Mio. Euro. Die Vorsteuermarge (EBT-Marge) lag mit 7,0% exakt auf der Zielmarke.

Die Aktionäre sollen am Erfolg des Unternehmens im vergangenen Jahr mit einer Dividende von 1,70 Euro je Aktie beteiligt werden. Die Dividende soll damit im Vergleich zur Vorjahresdividende um 9,7% steigen. Grundsätzlich schüttet Krones 25 bis 30% des Nettogewinns an die Aktionäre aus. In diesem Jahr liegt die geplante Ausschüttung bei 28,7% des Nettogewinns.

Gewohnt solider Ausblick

„Auf Basis der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der Entwicklung der für Krones relevanten Märkte strebt das Unternehmen für 2018 ein Umsatzwachstum von 6% an“, teilte das Unternehmen im Rahmen der Vorlage der Zahlen für 2017 mit.

Erfreulich ist auch, dass die EBT-Marge trotz Investitionen unter anderem in die Digitalisierung stabil bei 7% bleiben soll. Aus meiner Sicht ist und bleibt die Krones-Aktie angesichts der aktuellen Zahlen, des Ausblicks und des aktuellen Kursniveaus ein solides Investment, von dem Sie jedoch keine „Wunderdinge“ erwarten sollten.

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Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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