Kryptowährungen: Warren Buffett nennt Bitcoin „Rattengift zum Quadrat“

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Die kritischen Stimmen zu den Kryptowährungen und zum Bitcoin werden immer lauter - nun auch der legendäre US-Investor Warren Buffett. (Foto: Wit Olszewski / shutterstock.com)

Die Schwankungen bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen haben in den vergangenen Wochen massiv zugenommen. Viele unbedarfte Privatanleger haben bis jetzt schon große Summen verloren – denn der Trend deutet bei Bitcoin und den anderen Kryptowährungen schon seit dem Jahreswechsel nach unten.

Diese Entwicklung sorgt auch für immer mehr kritische Stimmen. So hat erst kürzlich der amerikanische Multimilliardär und Großinvestor Warren Buffett den Bitcoin und andere Kryptowährungen als „Rattengift zum Quadrat“ bezeichnet. Seiner Ansicht nach handelt es sich dabei um unproduktives Vermögen, das keine Werte schaffe und nur Scharlatane anziehe. Es handle sich nach seiner Auffassung beim Bitcoin um eine Spekulationsblase, die zu einem bösen Ende führen werde.

Bitcoin-Kurs seit Jahresanfang auf Talfahrt

Kurz darauf wurde die größte Kryptobörse der Welt in Südkorea durchsucht und der Bitcoin-Kurs rutschte weiter ab. Seither greift die Angst um sich, dass es vielleicht schon bald mit den Kryptowährungen vorbei sein könnte. Nachdem es bis Ende letzten Jahres exponentiell mit dem Bitcoinkurs bis etwa 19.000 Dollar pro Bitcoin nach oben ging, ist die Kryptowährung seither regelrecht gecrasht und hat jetzt nur noch einen Wert von gut 8.000 Dollar pro Bitcoin.

Das zeigt Ihnen schon, dass es hier überwiegend nur um Spekulation geht und nicht darum, einen sinnvollen Warenaustausch zu ermöglichen. Deshalb teile ich die Meinung von Warren Buffett und sehe in Kryptowährungen ein reines Spekulationsobjekt, sowie ein weiteres Indiz dafür, dass schon bald ein großer Finanzcrash kommen wird. Aber genau diese Gefahr wird von der Mehrheit der Investoren einfach nicht gesehen – oder schlichtweg ausgeblendet. So lassen sich einfach besser noch Geschäfte mit den Anlegern machen.

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Dabei gibt es immer mehr Warnsignale an den Finanzmärkten. Ich gehe sogar noch weiter und sage: Inzwischen sind alle Märkte so heillos überspekuliert, dass man offensichtlich mit den Kryptowährungen neue Spekulationsfelder erschließen muss – eine Spekulation um Nichts, da hinter diesen Pseudo-Währungen keinerlei Werte stehen.

Für Sie heißt das, dass Sie sich nach wie vor aus dieser Spekulationswelle heraushalten sollten. Viel sinnvoller ist es, die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und sich auf einen großen Finanzcrash aktiv vorzubereiten. Vor allem mit Investitionen in Fremdwährungen und Edelmetalle sind Sie sehr gut aufgestellt und können so jede Krise überstehen.

Herzlichst Ihr

Günter Hannich


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Günter Hannich
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.